Wolfsburg 

Wolfsburg: Polizei schnappt mutmaßliche VW-Räderdiebe – so gingen die Männer vor

Die Polizei Wolfsburg hat die mutmaßlichen VW-Räderdiebe geschnappt.
Die Polizei Wolfsburg hat die mutmaßlichen VW-Räderdiebe geschnappt.
Foto: Polizei Wolfsburg

Wolfsburg. Räderdiebe hielten VW-Besitzer in Wolfsburg monatelang in Atem. Immer wieder kam es zu Räderdiebstählen – doch jetzt hat die Polizei sechs Tatverdächtige festgenommen.

Gemeinsam mit der zentralen Kriminalinspektion Braunschweig und dem Fachkommissariat Bandenkriminalität hatte die Polizei Wolfsburg ermittelt.

Wolfsburg: Mutmaßliche VW-Räderdiebe geschnappt!

Am Dienstagmorgen erfolgte dann endlich der Zugriff. Laut Polizeimeldung konnten die Beamten in Wolfsburg sechs Männer festnehmen. Sie stehen demnach in dringendem Tatverdacht, sich als Bande zusammengeschlossen zu haben.

Monatelang sollen die Tatverdächtigen hochwertige Räder von VW-Wagen gestohlen haben. Allein im Zeitraum Oktober/November 2019 werden der Bande laut Polizei 57 Taten zugerechnet.

Polizei nimmt sechs Männer fest

Gegen alle sechs beschuldigten Bandenmitglieder wurde nach Angaben der Polizei Haftbefehl wegen schweren Bandendiebstahls erlassen. Fünf der Beschuldigten würden sich in Untersuchungshaft befinden. Ein Haftbefehl sei gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt. worden.

Darüber hinaus habe das Amtsgericht Braunschweig Haftbefehl gegen zwei mutmaßliche Hehler aus Wolfsburg und Helmstedt erlassen. Dort bestehe der dringende Tatverdacht, dass beide Männer mehrfach zuvor gestohlene Felgensätze der Bande angekauft und weiterverkauft hätten.

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Polizei schnappt mutmaßliche Hehler in Wolfsburg und Helmstedt

Der Festnahme in der Nacht zu Mittwoch seien übrigens mehrere Taten vorausgegangen. Demnach hätten die Räderdiebe gleich vier Mal zugeschlagen.

Darüber hinaus seien Dienstagfrüh zehn Objekte in Wolfsburg und Helmstedt durchsucht worden. Dabei hat die Polizei mehrere entwendete Radsätze sowie mehrere tausend Euro Bargeld sichergestellt.

Räderdiebe gehen immer mit derselben Masche vor

Immer wieder seien die Tatverdächtigen mit einer ähnlichen Masche vorgegangen. Mit einem oder mehreren Autos hätten sie die Tatorte aufgesucht und dort die betroffenen Autos aufgebockt. Anschließend hätten sie die Luft aus den Reifen gelassen, die Räder abgeschraubt und sie zum Abtransport verladen.

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Das Diebesgut hätten die mutmaßlichen Täter an verschiedenen Lagerorten in Kellern und Garagen versteckt. Die Felgensätze hätten sie dann zu einem durchschnittlichen Preis von jeweils 1000 Euro weiter verkauft.

Die Ermittlungen dauern an. (red)