Wolfsburg 

Wolfsburg: Polizist schaut an Ampel in fremdes Auto – und wird zum Helden!

Als Polizisten in Wolfsburg an einer Ampel in einen Wagen blickten, trauten sie ihren Augen kaum. (Symbolbild)
Als Polizisten in Wolfsburg an einer Ampel in einen Wagen blickten, trauten sie ihren Augen kaum. (Symbolbild)
Foto: imago images / Ralph Peters

Wolfsburg. Ein wirklich ungewöhnlicher Einsatz für die Polizei in Wolfsburg. Bereits Ende Oktober traf eine Polizeistreife an einer Ampel auf ein junges Paar in ihrem Wagen, welches auf ganz spezielle Hilfe angewiesen war.

Die Frau in dem Wagen befand sich mitten in ihren Wehen und war gerade auf dem Weg ins Krankenhaus. Die Polizisten aus Wolfsburg trafen sofort eine Entscheidung.

Wolfsburg: Polizisten trauen ihren Augen kaum

Als die Polizisten in Wolfsburg an der Ampel in den Wagen neben sich schauten, staunten sie nicht schlecht: Dort befand sich eine junge Frau, die gerade mitten in den Wehen lag. Hinter dem Steuer wartete ihr Mann bereits angespannt auf Grün.

Mit Blaulicht und Martinshorn geleiteten sie das Paar ins Krankenhaus. Dort ging dann alles ganz schnell.

„So etwas kannte ich bisher nur aus Filmen“, erklärte die junge Mutter und ergänzte: „Als wir am Krankenhaus ankamen wurden wir schon erwartet und ich konnte direkt in den Kreißsaal gebracht werden.“

Nur etwa 30 Minuten später erblickte der kleine Eliano das Licht der Welt. Doch in all der Hektik hatten seine Eltern etwas vergessen - und das wollten sie unbedingt nachholen.

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Vater begibt sich auf Suche nach den Beamten

Sie hatten sich nämlich weder Kennzeichen, noch die Namen ihrer Helfer gemerkt oder aufgeschrieben. Also kontaktierte der Vater über die Facebook-Seite die Pressestelle der Polizei Wolfsburg.

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Am vergangenen Montag gab es dann endlich das ersehnte Wiedersehen. Die beiden Eltern bedankten sich ausgiebig bei den beiden Beamten für die Eskorte - dabei durfte natürlich auch der kleine Eliano nicht fehlen.

„Solche Einsätze sind für uns auch nicht an der Tagesordnung, aber natürlich etwas ganz Besonderes und Schönes", erklärte Polizeirätin Julia Schönfeld im Anschluss an das Treffen. (dav)