Wolfsburg 

Coronavirus: Mann aus Wolfsburg erschüttert – „Das, was ich erlebt habe...“

In Wolfsburg erhebt ein chinesisches Ehepaar Vorwürfe gegen eine Tagesmutter. Aus Angst vor dem Coronavirus stellte sie eine absurde Forderung an das Paar.
In Wolfsburg erhebt ein chinesisches Ehepaar Vorwürfe gegen eine Tagesmutter. Aus Angst vor dem Coronavirus stellte sie eine absurde Forderung an das Paar.
Foto: dpa

Wolfsburg. Nach langer Suche hat ein chinesisches Ehepaar aus Wolfsburg vergangenen Herbst endlich eine Tagesmutter für ihren einjährigen Sohn gefunden. Kurz bevor die Betreuung Anfang Februar starten sollte, stellt die Betreuerin eine irrwitzige Forderung, die den Mann des Paares zutiefst schockiert.

Die Tagesmutter aus Wolfsburg verlangte eine ärztliche Bescheinigung des Ehepaares, dass diese nicht am Coronavirus erkrankt seien. Als dies nicht geschah, kündigte die Frau den Vertrag.

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„Das ist schon Rassismus“, empört sich der Vater des einjährigen Kindes in den Wolfsburger Nachrichten, die über den Fall berichteten.

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Inzwischen scheint er fast erleichtert, dass die Tagesmutter gekündigt hat – immerhin wäre sie der erste soziale Kontakt des Sohnes außerhalb der Familie. „Ich will nicht, dass dieser erste Kontakt ein Ungleichbehandlung ist“, sagt der Vater. Als Grund für die Kündigung gab die Betreuerin ein „nachhaltig zerstörtes Vertrauensverhältnis“ an.

Die ganze Geschichte liest du auf www.wolfsburger-nachrichten.de. (lh)