Wolfsburg 

Wolfsburg: Kleber-Phantom schlägt wieder zu – so viele Autos trifft es diesmal!

In Wolfsburg sind schon wieder mehrere Autos mit Kleber bespritzt worden. Die Polizei fahndet seit 2017 nach dem Täter, der immer wieder die selben Fahrzeuge im Visier hat... (Archivbild)
In Wolfsburg sind schon wieder mehrere Autos mit Kleber bespritzt worden. Die Polizei fahndet seit 2017 nach dem Täter, der immer wieder die selben Fahrzeuge im Visier hat... (Archivbild)
Foto: Polizei Wolfsburg

Wolfsburg. Viele Menschen in Wolfsburg hatten schon gehofft, dass die dreisten Klebe-Aktionen endlich ein Ende hatten. Doch diese Hoffnung wurde zu Nichte gemacht – das Kleber-Phantom aus Wolfsburg hat wieder zugeschlagen!

Mindestens sieben Autos wurden in den letzten Tagen mit Kleber bespritzt, berichtet die Polizei Wolfsburg.Demnach traf es in Wolfsburg wieder einmal nur neu zugelassene Leasingfahrzeuge der Marke VW.

Wolfsburg: Polizei meldet Attacken mit Kleber auf VW-Autos

Beschmiert wurden drei Golf, zwei Tiguan, ein Amarok, sowie ein Passat. Sechs der Wagen standen - teils schon seit Mittwoch - auf der „Alten Landstraße“, ein Auto parkte auf einem Supermarktparkplatz am Berliner Ring.

Die Besitzer und die Polizei Wolfsburg stellten die großflächigen Klebstoffanhaftungen an den Fahrzeugseiten beziehungsweise auf den Motorhauben am Samstag zwischen 7.30 und 14 Uhr fest.

Bilder vergangener Kleber-Attacken:

Zeugen, die verdächtige Personen an dem Supermarkt oder im Bereich Steimker Berg gesehen haben, werden gebeten, sich mit der Polizei Wolfsburg in Verbindung zu setzen (Telefonnummer: 05361/46460).

Kleber-Phantom seit 2017 in Wolfsburg aktiv

Das Kleber-Phantom hat allein bei diesen sieben angezeigten Taten einen Schaden von rund 18.000 Euro verursacht. Seit März 2017 treibt der Täter sein Unwesen in Wolfsburg. Mittlerweile sind weit mehr als 500 Autos betroffen. Die Polizei beziffert den gesamten Schaden auf mittlerweile 1,5 Millionen Euro.

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Weil es in den allermeisten Fällen VW-Leasingfahrzeuge trifft, gilt es als wahrscheinlich, dass es sich bei dem Täter um einen VW-Hasser oder einen ehemaligen Volkswagen-Mitarbeiter handelt. (ck)