Wolfsburg 

Wolfsburg: Jugendliche stehen an Bushaltestelle – dann wird es richtig gefährlich

Wolfsburg: Die Jugendlichen standen an einer Haltestelle, plötzlich waren sie in großer Gefahr. (Symbolbild)
Wolfsburg: Die Jugendlichen standen an einer Haltestelle, plötzlich waren sie in großer Gefahr. (Symbolbild)
Foto: imago images / Michael Eichhammer

Wolfsburg. Gefährlicher Vorfall in Wolfsburg!

Drei Jugendliche standen am Montagabend an einer Bushaltestelle am Schlesierweg, als es plötzlich richtig gefährlich wurde. Die Polizei eilte kurz darauf dorthin.

Wolfsburg: Jugendliche stehen an Haltestelle, plötzlich droht große Gefahr

Um 21.26 Uhr erhielt die Polizei in Wolfsburg einen Notruf darüber, dass sich die drei Jugendlichen in großer Gefahr befänden. Sofort eilten mehrere Streifenwagen in den Schlesierweg. Dort trafen die Polizisten auf zwei 17-Jährige und einen 19-Jährigen mit Migrationshintergrund.

Sie berichteten den Beamten von einem unbekannten Mann, der sie an der Bushaltestelle angepöbelt und mit einem gefährlichen Gegenstand bedroht habe.

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Als sie weggelaufen seien, habe der Unbekannte sie verfolgt. Erst als sie die Polizei alarmierten, habe der unbekannte Mann sie in Ruhe gelassen.

Polizei leitet Ermittlungen ein

Daraufhin nahm die Polizei die Fahndung auf. Mithilfe einer guten Täterbeschreibung durch die drei Jugendlichen sowie durch Zeugen konnten die Streifenbeamten den Tatverdächtigen nur wenige Meter weiter, auf einem Parkplatz im Masurenweg, stellen und festnehmen.

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Die Beamten durchsuchten ihn und fanden den Personalsausweis des 44-jährigen Wolfsburgers. Zudem fanden die Polizisten ein Scheckkartenmesser bei dem Mann, das sie sicherstellten.

Der betrunkene 44-Jährige war bereits polizeilich bekannt. Ein Alkoholtest ergab einen Promillewert von 2,64. Damit er nicht noch weitere Straftaten begeht, musste er seinen Rausch in Gewahrsam ausschlafen.

Vor dem Angriff auf die drei Jugendlichen war der 44-Jährige der Polizei bereits wegen psychischer Erkrankungen, der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und ausländerfeindlicher Äußerungen aufgefallen.

So auch am Montag: Er hatte die Jugendlichen ausländerfeindlich bepöbelt – gegenüber der Polizei äußerte er sich ebenfalls rassistisch. Die Beamten leiteten enstprechende Ermittlungen ein. (nk)