Wolfsburg 

Wolfsburg: Corona-Chaos im Kaufhof – ab heute greift die Stadt rigoros durch!

Die Stadt Wolfsburg zieht am Kaufhof die Reißleine. (Archivbild)
Die Stadt Wolfsburg zieht am Kaufhof die Reißleine. (Archivbild)
Foto: imago images/regios24

Wolfsburg. Nun ist endgültig Schluss, die Stadt Wolfsburg zieht die Reißleine!

Denn einige Bürger in Wolfsburg haben es nach den Angaben der Stadt übertrieben und sich mehrfach nicht an die Corona-Regeln gehalten. Deswegen wird nun der beliebte Spot Kaufhof reglementiert.

Stadt Wolfsburg zieht wegen Corona die Reißleine im Kaufhof

Und das sehr drastisch!

Ab Freitag, 7. August, gelten neue Regeln für den Kaufhof in Wolfsburg.

Die beliebte Kneipenmeile war in den letzten Wochen immer wieder wegen Corona-Verstößen in den Fokus geraten (>>> wir berichteten). Nun ist damit aber Schluss.

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Die Stadt Wolfsburg hat bekannt gegeben, dass nur noch maximal 500 Menschen gleichzeitig den Kaufhof betreten dürfen. Diese Regel gilt immer freitags und samstags von 19 bis 4 Uhr am nächsten Morgen.

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Wolfsburg gibt neue Regeln für Kaufhof bekannt

„Der Kaufhof ist sehr beliebt bei uns Wolfsburger*innen, das hat sich an den letzten Wochenenden wieder gezeigt. An den Abenden und in den Nächten haben sich aber oft zu viele Personen in den Gaststätten im Kaufhof und in dem Bereich dazwischen aufgehalten. Damit war es nicht mehr möglich, die Abstandsregeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie einzuhalten. Diese Erfahrungen haben Kaufhof-Gastronom*innen, die Stadt Wolfsburg, die WMG und die Polizei zum Anlass genommen, die Situation zu besprechen und die neuen Maßnahmen zu ergreifen“, schreibt die Stadt Wolfsburg in einem Statement.

Das sind die neuen Regeln für den Kaufhof an den Wochenenden:

  • maximal 500 Menschen gleichzeitig
  • gilt freitags und samstags von 19 bis 4 Uhr am Folgetag
  • alle Zugänge auch von dem benachbarten Wohngebiet Höfe werden abgesperrt
  • Zugang nur noch über die Schillerstraße und Kantstraße
  • eigene Getränke sind verboten
  • wie lange die Regelungen dauern, ist noch unklar

Die meisten Wolfsburger und auch andere Menschen aus der Region finden die Entscheidung gut. Allerdings haben sie auch durchaus berechtigte Einwände. Wie zum Beispiel: „Zu den anderen Zeiten hingehen. Da dürfen dann ne Million hin. Weil das Virus da nicht aktiv ist.“

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Ein anderer User bei Facebook schreibt: „In Bus und Bahn darf man eng zusammensitzen, beim Einkaufen auch aneinander kuscheln, aber im Kaufhof muss man alles absperren. Genau mein Humor.“

Hintergrund der Absperrung ist Alkoholkonsum

Hintergrund der Absperrung in Wolfsburg ist wie bei vielen anderen Corona-Maßnahmen, dass zu den angegebenen Zeiten mehr Alkohol konsumiert wird. Dadurch gehen Experten davon aus, dass die Hemmschwelle sinkt, die Abstandsregeln nicht mehr eingehalten werden und Masken nicht mehr getragen werden. Oder zumindest seltener – und das Virus so eher die Chance hat, viele Menschen zu infizieren. (fb)