Wolfsburg 

Wolfsburg: Kunde rastet komplett aus und macht Widerwärtiges – „Jetzt hast du Corona“

In einem Laden in der Wolfsburger Fußgängerzone passierte Unglaubliches (Symbolbild)
In einem Laden in der Wolfsburger Fußgängerzone passierte Unglaubliches (Symbolbild)
Foto: imago images/Jan Huebner

Wolfsburg. Unfassbar! Am Donnerstag kam es in einem Handyladen in der Fußgängerzone von Wolfsburg zu einem widerwärtigen Vorfall.

Die Polizei Wolfsburg ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung. Was war passiert?

Wolfsburg: Polizei sucht zwei Männer

Wie Zeugen berichteten, kamen kurz nach 17 Uhr zwei unbekannte Männer in den Laden. Sie verwickelten einen 26-jährigen Angestellten in ein Gespräch.

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Das schien allerdings nicht so zu verlaufen, wie die beiden Männer es sich gewünscht hätten. Einer der beiden wurde laut und begann, wüst herumzuschreien.

Angestellter aus Wolfsburg bedroht und bespuckt

Und dann das: Er spuckte den Angestellten an und rief: „Jetzt hast du Corona!“ Bevor einer der geschockten Zeugen reagieren konnte, waren die beiden Männer schon aus dem Laden verschwunden und in Richtung Kleiststraße davongelaufen.

Jetzt sucht die Polizei nach den beiden. Beschrieben werden sie so:

  • Der erste Mann war etwa 1,80 Meter groß
  • Er hatte einen dunklen Teint
  • Er trug ein blaues T-Shirt, Shorts und eine helle Basecap
  • Außerdem trug er eine dunkle Sonnenbrille und einen Mundschutz
  • Er hatte auffällig starke Armbehaarung
  • Sein Begleiter hatte ebenfalls einen dunklen Teint
  • Er trug ein rotes T-Shirt
  • Er hatte einen weißen Verband am linken Handgelenk

Der 26-jährige Verkäufer unterzog sich direkt am selben Tag noch einem Corona-Test und wartet nun auf das Ergebnis.

Polizei Wolfsburg bittet Zeugen um Hilfe

Die Polizei ermittelt nun und hofft, dass vielleicht in der Fußgängerzone weitere Zeugen die beiden Männer bemerkt haben könnten. Wem etwas aufgefallen ist, kann sich unter Tel. 05361 - 46 460 bei der Polizeiwache in der Heßlinger Straße melden. (wt)

Anmerkung der Redaktion: In einer vorherigen Version dieses Artikels war ein Mann abgebildet, der mit dem Fall überhaupt nichts zu tun hat. Dieses Symbolfoto haben wir ausgetauscht.