Wolfsburg 

VW schmeißt ehemaligen Top-Azubi raus – Der Grund ist heftig

VW machte kurzen Prozess. (Symbolbild)
VW machte kurzen Prozess. (Symbolbild)
Foto: imago images / Future Image

Wolfsburg. Krasse Geschichte bei VW. Ein Azubi flog hochkant aus dem Konzern. Der Grund ist eindeutig.

2014 durfte er sogar Prinz Andrew im VW-Werk treffen, gehörte zu den besten seines Jahrgang. Doch nach zahlreichen Eskapaden hat VW nun die Reißleine gezogen: Der Autobauer hat dem ehemaligen Muster-Azubi gekündigt.

Offenbar sitzt der 27-jährige R. sogar in Haft, das berichten die Wolfsburger Nachrichten.

Wolfsburg: Ehemaliger Musterazubi wird zum Straftäter

Die Strafakte von R. ist reichlich gefüllt.

Ende August 2018 verprügelte er zwei Polizisten auf dem Altstadtfest in Fallersleben. Die Beamten hatten beobachtet, wie er seine drei Jahre jüngere Freundin gewürgt hatte. Einer der Beamte erhielt darauf einen Schlag mit einem Bierkrug auf den Kopf (hier mehr zur Schlägerei).

_____________

Mehr VW-Themen:

_____________

Freundin seit Horror-Crash teils querschnittsgelähmt

Beinahe ein Jahr später wird R. wieder auffällig: Mit einer geliehenen VW Touran rast er auf der B188 in Richtung Wolfsburg. Bei Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 160 km/h verliert er die Kontrolle, der Wagen überschlägt sich mehrfach. Fahrer und Beifahrerin erleiden lebensgefährliche Verletztung.

Nach Informationen der Wolfsburger Nachrichten ist die damals 23-Jährige seitdem von der Hüfte abwärts querschnittsgelähmt (hier mehr zum Horrorunfall).

Weil er gegen beide Urteile Rechtsmittel einlegte, blieb er bis zu einer nächsten Attacke auf freiem Fuß.

Taxifahrer windelweich geprügelt

Am 1. Juni brennen R. erneut die Sicherungen durch. Gemeinsam mit einem Freund verprügelt er einen Taxifahrer, weil ihm der Preis nicht stimmt. Sie brechen ihm einen Arm, das Nasenbein, sein Kiefer wird geprellt, er verliert drei Zähne und erleidet eine Gehirnerschütterung.

Welche Strafe der Angeklagte nun erhält und worauf er noch bei seinem Arbeitergeber spekulierte, erfährst du bei den Wolfsburger Nachrichten.