Wolfsburg 

Wolfsburg: E-Scooter-Fahrer liegt ohnmächtig in der Stadt – dann zeigt er sich überrascht

Ein Mann aus Wolfsburg ist sturzbetrunken E-Scooter gefahren – im wahrsten Sinne. (Symbolbild)
Ein Mann aus Wolfsburg ist sturzbetrunken E-Scooter gefahren – im wahrsten Sinne. (Symbolbild)
Foto: imago images / Ralph Peters

Wolfsburg. Als die Polizei Wolfsburg am Montagabend zu einem Einsatz in der Innenstadt gerufen wurde, haben die Beamten vermutlich nicht diesen Anblick erwartet.

Denn mitten in der Fußgängerzone von Wolfsburg lag ein ohnmächtiger Mann auf dem Boden, neben ihm ein E-Scooter.

Wolfsburg: Mann stürzt betrunken von E-Scooter

Wie sich später herausstellen sollte, hatte der Mann den E-Roller benutzt und war gestürzt, was angesichts von mehr als 3 Promille im Blut nicht weiter verwunderlich sein dürfte.

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Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte ein Zeuge beobachtet, wie der Mann mit dem Kopf auf den Asphalt fiel und kurzzeitig das Bewusstsein verlor. Der Mann war zuvor in Schlangenlinien durch die Fußgängerzone gefahren.

Nach dem Sturz legten Rettungskräfte dem zunehmend aggressiv wirkenden Mann den Angaben zufolge zum Selbstschutz Handschellen an und brachten ihn in ein Krankenhaus.

Diese Regeln gelten für die Nutzung von E-Scootern

  • Mit dem E-Scooter darf nur auf Radwegen oder der Straße gefahren werden.
  • Fahrer müssen mindestens 14 Jahre alt sein, eine Fahrerlaubnis braucht es aber nicht.
  • Nur eine Person darf den Roller fahren, zu zweit auf einem Gerät zu stehen ist verboten.
  • Es gelten die gleichen Alkoholgrenzen wie beim Auto: 0,5 Promille ist die Grenze, ab 1,1 Promille kannst du sogar deinen Führerschein verlieren.
  • Fußgänger haben immer Vorrang; es muss mit den Beinen (!) geblinkt werden.
  • E-Scooter müssen so abgestellt werden, dass keine anderen Verkehrsteilnehmer behindert werden.

Wolfsburger ist überrascht, seinen Führerschein abgeben zu müssen

Der Alkoholtest ergab wenig später 3,14 Promille.

Dennoch habe sich der Wolfsburger überrascht darüber gezeigt, dass die Beamten ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet und den Führerschein beschlagnahmt hätten. (fb)