Wolfsburg 

Wolfsburg: E-Auto kracht gegen gefährliches Hindernis – „Mein Mann war völlig aufgelöst“

Wolfsburg: Ein übersehenes Hindernis kam einen Hyundai-Fahrer teuer zu stehen.
Wolfsburg: Ein übersehenes Hindernis kam einen Hyundai-Fahrer teuer zu stehen.
Foto: Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt

Wolfsburg. Schock für einen Hyundai-Fahrer in Wolfsburg – er ist gegen ein ungewöhnliches Hindernis auf der Straße gebrettert.

Der Mann krachte am frühen Sonntagm mit seinem E-Auto auf der Breslauer Straße in Wolfsburg gegen einen Gegenstand, der auf der Straße überhaupt nichts verloren hat.

Wolfsburg: Haltestellenschild auf Straße sorgt für Unfall

Dabei handelte sich um das Haltestellenschild einer Ersatz-Bushaltestelle, das jemand mitsamt seinem massiven Standfuß auf die Fahrbahn gelegt hatte. Die Polizei Wolfsburg vermutet eine vorsätzliche Tat und macht die noch unbekannten Verdächtigen für einen „gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr“ verantwortlich.

Denn der Hyundai des Wolfsburgers wurde bei der Kollision extrem beschädigt. Die Frontschürze wurde komplett abgerissen, diverse Anbauteile waren geborsten. Nach ersten Schätzungen beträgt der Schaden mindestens 5.000 Euro.

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Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten auch Müllcontainer fest, die wohl umgeworfen worden waren.

Polizeisprecher wird deutlich: „Das ist eine Straftat!“

„Man kann von Glück sprechen, das hier keine Person zu Schaden gekommen ist“, betont Polizeisprecher Thomas Figge. „Es handelt sich bei solch einer Sache nicht um einen Dumme-Jungen-Streich, sondern wir ermitteln hier wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Das ist eine Straftat!“

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Die Frau des zum Glück unverletzt gebliebenen Unfallfahrers schildert gegenüber news38.de die Situation: „Mein Mann war völlig aufgelöst und redete ganz aufgeregt – als hätte er was verbrochen. Wir könnten den Urlaub absagen er habe unser Auto geschrottet“, schreibt sie.

Urlaub mit dem Verbrenner

„Das muss man sich mal vorstellen: Da kauft man sich ein E-Auto, fährt zwei Jahre unfallfrei und spart richtig Geld, weil man ja nicht tanken muss. Und dann muss man mit einem Verbrenner in den Urlaub fahren, der zusätzlich knapp 230 Euro plus dreimal Tanken kostet – Geld, was man für den Urlaub hätte nutzen können.“

Zeugen zu Vorfall auf Breslauer Straße gesucht

Da die Breslauer Straße zur Unfallzeit immer noch mäßig befahren ist, geht die Polizei geht davon aus, dass die Tat sich zwischen 4 und 5 Uhr ereignet haben muss. Möglicherweise haben Autofahrer, Anwohner oder Passanten Personen bemerkt, die sich in auffälliger Art und Weise entlang der Breslauer Straße oder entlang den Nebenstraßen bewegt haben.

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Das ist Hyundai:

  • 1967 gegründet
  • sitzt in Seoul (Südkorea)
  • Chung Mong-koo ist der Chef
  • knapp 70.000 Menschen arbeiten hier
  • der Umsatz betrug zuletzt rund 86 Milliarden US-Dollar (2017)

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Hinweise nimmt die Polizei Wolfsburg in der Heßlinger Straße unter der Telefinnummer 05361/46460 entgegen. (at/ck)