Wolfsburg 

Wolfsburg: Frau will sterbenden Vater im Klinikum besuchen – an der Pforte der Schock

Eine Frau wollte ihren Papa im Klinikum Wolfsburg in seinen letzten Stunden begleiten. Beinahe hätte sie das nicht gedurft... (Symbolbild)
Eine Frau wollte ihren Papa im Klinikum Wolfsburg in seinen letzten Stunden begleiten. Beinahe hätte sie das nicht gedurft... (Symbolbild)
Foto: imago images / Rupert Oberhäuser

Wolfsburg. In Wolfsburg trauert eine Frau um ihren Vater. Der 81-Jährige starb in der Nacht auf Donnerstag im Klinikum Wolfsburg.

Als wäre das nicht schon schlimm genug, hätte die Frau sich beinahe nicht von ihrem sterbendem Papa verabschieden können, berichten die „Wolfsburger Nachrichten“.

Klinikum Wolfsburg: Frau will zu sterbendem Vater - darf aber zunächst nicht

Demnach war der 81-Jährige auf die Intensivstation verlegt worden; für seine Tochter und seine Frau war abends am Empfang Schluss: Es sei keine Besuchszeit mehr, hieß es dort. „Für mich war das die absolute Katastrophe“, sagte die Tochter den „Wolfsburger Nachrichten“.

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Es folgte eine Beschwerde beim Klinikum Wolfsburg. Freundinnen der Frau aus dem Kreis Gifhorn schilderten den unglaublichen Fall in den sozialen Netzwerken. Daraufhin sei alles schnell gegangen – sie habe ihren Vater in den letzten Stunden doch noch beistehen dürfen.

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Corona-Besuchsregeln im Klinikum Wolfsburg – „Ermessensspielraum“

Vom Klinikum-Ausschuss aus Wolfsburg hieß es: „So etwas darf nicht passieren. Ein bedauerlicher Fehler.“ Trotz der Corona-Besuchsregeln müsse es einen Ermessensspielraum geben. >> Mehr zu dem Fall liest du bei den „Wolfsburger Nachrichten“ (red)