Wolfsburg 

VW wird von Jan Böhmermann gebasht – SO hart rechnet er mit dem Konzern ab!

Jan Böhmermann mit fieser Klatsche gegen VW!
Jan Böhmermann mit fieser Klatsche gegen VW!
Foto: imago images

Lange haben die VW-Fans darauf gewartet: Seit dem 17. Juni 2020 ist das neue Modell von VW, der VW ID.3, bestellbar. Das neue Modell hat auch das Interesse von Jan Böhmermann geweckt. Doch nicht nur das!

Ganze 15 Minuten widmet der Satiriker dem Konzern aus Wolfsburg in seiner Sendung. „Ich liebe Volkswagen – das war mein erstes eigenes Auto. Ehrlich wahr, ein VW Polo Fox in Ostblock-grau. Sieht nicht nach Freiheit aus, aber ich habe sie gespürt, die Freiheit“, sagt Böhmermann. Aber das war's dann auch mit den netten Worten.

Denn in dem Beitrag bekommt es VW mit Jan Böhermanns bekannter Satire-Härte zu tun. Der Moderator ist für seine provokative Art im deutschen Fernsehen bekannt und bei den Zuschauern äußerst beliebt ist. VW hat allerdings nichts zu Lachen.

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VW: Böhmermann kritisiert VW – „Das ‚V’ steht für Freiheit“

Ein wenig Wendler zur humorvollen Einleitung, ehe es dann auch mit den schockierenden Enthüllungen der politischen Machenschaften des Konzerns losgeht: Von der Unterstützung der Apartheid bis zur Beihilfe des Genozids der Uiguren.

Laut Böhmermanns Aussagen habe der Autohersteller seine Finger überall im Spiel – solange es Profit bringt. Volkswagens ehemaliger Werbeslogan von 1978: „Volkswagen does it again“ wird dabei zu Böhmermanns „running gag“ des Beitrags. Ganz zum Leidwesen des Images von VW.

Doch Böhmermann geht noch weiter.

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VW: Schwere Anschuldigungen von Böhmermann

Dem Konzern wird von Böhmermann nicht nur die ehemalige Zusammenarbeit mit Hitler vorgeworfen, der die Automobilwirtschaft angekurbelt hat. Auch die Stimmungsverteilung des Konzerns listet der Moderator auf, wobei gezeigt wird, dass Quatar einen Anteil von 17 Prozent habe.

Anhand eines „Zeit-Online“-Zitats vom 26.09.2013 betont Böhmermann daraufhin, dass Quatar für die Fußball-WM Zwangsarbeit mit täglich tödlichen Arbeitsunfällen in Kauf genommen habe. „Ich weiß nicht, ob Sie das erkennen, aber VW ist Generalsponsor der Fußball Nationalmannschaft“, erläutert Böhmermann den Zusammenhang anhand eines Fotos, auf dem die Spieler der deutschen Fußball Nationalmannschaft VW-Trikots tragen.

Doch Böhmermann ist noch nicht fertig.

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Das ist VW:

  • wurde am 28. Mai 1937 in Berlin gegründet
  • Automobilhersteller
  • Hauptsitz in Wolfsburg
  • Tochtergesellschaften: Audi, Volkswagen, SEAT, ŠKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN
  • derzeitiger CEO ist Herbert Diess
  • derzeit beschäftigt VW etwa 671.200 Mitarbeiter (Stand 2019)

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VW: „Ebit macht frei“ – Rassismusvorwürfe gehen tiefer

Doch Böhmermann geht noch tiefer in die rassistischen Abgründe des Konzerns und erwähnt ein Zitat aus dem Spiegel vom 13.03.2019: „‚Arbeit macht frei’ stand über dem Eingangstor von Auschwitz – mit dem Spruch ‚Ebit macht frei’ versuchte VW-Konzernchef Herbert Diess nun, seine Führungskräfte zu motivieren. Das kam bei vielen nicht gut an.“

Bei diesem Zitat den Konzern nicht mit den grausamen Machenschaften der Nazis zu vergleichen, erscheint da unmöglich. Ob es sich hier bei VW nur um ganz viel Pech beim Denken handelt, sei dahingestellt.

Bisher hat sich der Automobilhersteller zu Böhmermanns Vorwürfen jedoch nicht geäußert.

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