Wolfsburg 

Wolfsburg bei „Aktenzeichen XY“: Tödliche Schüsse in Vorsfelde – mehrere Hinweise!

„Aktenzeichen XY“-Moderator Rudi Cerne beschäftigt sich am Mittwochabend mit einem Tötungsdelikt aus Wolfsburg.
„Aktenzeichen XY“-Moderator Rudi Cerne beschäftigt sich am Mittwochabend mit einem Tötungsdelikt aus Wolfsburg.
Foto: ZDF/Nadine Rupp

Wolfsburg/Mainz. Aktenzeichen XY“ (ZDF) hat sich in seiner letzten Folge mit einem Fall aus Vorsfelde beschäftigt, der die Beamten der Polizei Wolfsburg auch mehr als ein Jahr später noch nicht loslässt.

Am späten Abend des 13. August 2019 hatte die Polizei Wolfsburg zwei schwer verletzte Männer in der Meinstraße in Vorsfelde gefunden. Einer überlebte, ein 20-Jähriger verstarb jedoch noch in der Nacht. Seither ermittelt eine Mordkommission – und erhofft sich nun Unterstützung von „Aktenzeichen XY“.

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„Aktenzeichen XY“ greift Tötungsdelikt aus Vorsfelde auf

In die Sendung „Aktenzeichen XY“ schaffen es in der Regel nur Fälle, bei denen es um besonders schwere Verbrechen geht, die bei der Polizei höchste Priorität besitzen. So zum Beispiel Mord, Sexualdelikte, Raub oder schwere Betrugsfälle.

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Das ist „Aktenzeichen XY“ (ZDF)

  • „Aktenzeichen XY“ läuft auf ZDF
  • Fahndungssendung läuft seit 1967
  • Moderator Rudi Carne unterstützt Polizei bei Verbrechensbekämpfung
  • Fälle werden immer in Kurzfilmen nachgestellt
  • Beweismaterial wird gezeigt, sofern vorhanden
  • Zuschauer können dann Hinweise per Telefon oder im Internet abgeben

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Ein Fall, dessen Aufklärung für die Mordkommission der Polizei Wolfsburg hohe Priorität besitzt, ist das Tötungsdelikt aus Vorsfelde.

Der Notruf ging am Abend des 13. August 2019 bei der Polizei Wolfsburg ein. Passanten hatten zwei Männer blutüberströmt in der Meinstraße liegen sehen. Zuvor waren mehrere Schüsse gefallen. Die Polizei rückte an und fand zwei schwerstverletzte Männer.

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Polizei fahndet öffentlich mit Fotos und Klarnamen

Während der 31-Jährige überlebte, verstarb ein 20-Jähriger noch in der Nacht im Krankenhaus. Von den Täten fehlt bis heute jede Spur. Und das, obwohl die Polizei Wolfsburg unmittelbar eine Mordkommission eingerichtet und eine öffentliche Fahndung eingeleitet hatte.

Im Oktober 2019 entschieden sich die Beamten, öffentlich nach zwei Tatverdächtigen zu fahnden: Orgest Kurteshi (30 Jahre alt) und Eglis Veraj (25 Jahre alt). Die Gesuchten flüchteten nach dem Verbrechen mutmaßlich mit einem Daimler-Benz, der später im Landkreis Gifhorn aufgefunden wurde.

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Die Polizei Wolfsburg und die Staatsanwaltschaft Braunschweig gehen nach eigenen Angaben von einer Gewalttat innerhalb des kriminellen Milieus aus.

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In der Sendung „Aktenzeichen XY“ am Mittwochabend zeigte Ermittler Immanuel Schnittke, der per Video zugeschaltet wurde, nocheinmal die Fahndungsfotos der Tatverdächtigen, warnte aber eindringlich: Die Personen sollten nicht angesprochen werden, wenn sie erkannt werden. Zeugen sollten sich dann direkt an die Polizei wenden.

Mehrere Hinweise eingegangen

Durch die ZDF-Sendung meldeten sich elf Anrufer, die möglicherweise Beobachtungen haben, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig am Donnerstag mitteilte. Die Hinweise nach dem Beitrag vom Mittwochabend werteten die Ermittler noch aus. Die Ermittler werten die Hinweise derzeit aus. (abr/dpa)