Wolfsburg 

Wolfsburg: Senior kommt zu seiner Wohnung – dann erlebt er eine böse Überraschung

So entsteht ein Phantombild

So entsteht ein Phantombild

Ingo von Westphal ist Phantombildzeichner. Uns hat er erklärt, wie ein Phantombild entsteht.

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Wolfsburg. Eine unfassbare Szene hat sich in Wolfsburg zugetragen! Zwei Männer sind dabei an Dreistigkeit nicht zu übertreffen.

Denn als sie ihr Opfer in Wolfsburg aufsuchten, verschleierten sie ihre wahre Identität und lockten es so direkt in ihre Betrugsfalle.

Wolfsburg: Polizisten informieren über Einbruch

Und das gelang durch eine ganz neue Masche, welche die Betrüger am Mittwochnachmittag in Westhagen bei Wolfsburg testeten. Als ein 90-Jähriger nach einem kurzen Ausflug zurück zu seiner Wohnung kam, standen ihm zwei unbekannte Männer gegenüber.

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So schützt du dich vor falschen Handwerkern & Co.

  • Lasse nie fremde Personen rein
  • Lasse dir immer einen Ausweis zeigen – und frag ggf. bei der Firma an
  • Nenne niemals Details zu deinem Vermögen
  • Lasse dich nicht unter Druck setzen
  • Rufe im Zweifel immer die Polizei

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Laut Polizeiangaben stellten die sich als Zivilpolizisten vor und präsentierten dem Senioren ihre vermeintlichen Dienstausweise. Es hätte bei ihm einen Wohnungseinbruch gegeben, weswegen sie den Tatort begutachten müssten. Durch eine Kombination aus Schock und Gutglauben ließ der 90-Jährige die mutmaßlichen Beamten in seine vier Wände. Dort stellte er schmerzlich fest, dass die Betrüger tatsächlich vorher eingebrochen waren, um Schubladen und Türen zu öffnen.

Wolfsburger Polizei warnt vor Betrügern

Die Täter ließen sich von dem Wolfsburger erklären, wo er seine Bankkarten versteckt hielt. Außerdem entlockten sie die PIN-Nummer. Dann verschwanden die Unbekannten mit dem Versprechen, dass die Spurensicherung übernehmen würde.

Allerdings spielten sie mit dem Senioren Räuber und Gendarm! Denn nach ihrem Abgang merkte der 90-Jährige schnell, dass seine Bankkarten weg waren. Ein Anruf bei der Bank bestätigte seine schlimmste Vermutung: Eine vierstellige Geldsumme fehlte!

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Die Polizei ermittelt jetzt gegen die Betrüger und stellt klar, dass sich Beamte nie nach PIN-Nummern erkundigen. Sie bitten Angehörige darum, gerade ältere, Familienmitglieder über Betrugsmaschen zu sensibilisieren. (mbe)