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Wolfsburg will „nicht weiter tatenlos zusehen“ – sondern Geflüchteten auf dem Mittelmeer helfen

Die Stadt Wolfsburg will nicht mehr tatenlos zusehen, wie Hunderte Menschen qualvoll ertrinken. Daher sollen Tausende Euro fließen…

© IMAGO / ZUMA Wire

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Die Stadt Wolfsburg will Geflüchteten auf dem Mittelmeer helfen.

Mit einer Patenschaft für ein Seenotrettungsschiff möchte die Stadt Wolfsburg ein Zeichen setzen – und bestenfalls Leben retten. Der Rat muss aber noch zustimmen.

Wolfsburg will Seenotrettern helfen

Die „Wolfsburger Allgemeine Zeitung“ (WAZ) schreibt, dass Wolfsburg den Verein „Sea-Eye“ für erstmal zwei Jahre unterstützen will – mit 5.000 Euro pro Jahr. Außerdem sei eine Spendenaktion unter dem Motto „Deine Stadt rettet“ geplant. Man könne und wolle „nicht weiter tatenlos zusehen“, wie Hunderte Menschen im Mittelmeer ertrinken.

Schon seit sieben Jahren hilft der deutsche Verein „Sea-Eye“ vor der libyschen Küste Menschen, die in Seenot geraten. Rund 17.000 Leben haben die Helfer nach eigenen Angaben schon gerettet. Auch viele Kinder.

Spenden bekommt die Organisation auch von dem Bündnis „Sichere Häfen“, zu dem auch Wolfsburg seit zwei Jahren gehört. Damals hatte sich die Stadt dazu bekannt, Geflüchteten zu helfen und ihnen bestenfalls ein neues Zuhause zu geben.


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Mit der geplanten Patenschaft will Wolfsburg dem Schiff „Sea-Eye 4“ direkt weiterhelfen. Auf dem rund 50 Jahre alten Schiff sind neben professionellen Seeleuten auch Mediziner und Mechaniker an Bord. Per Kran kann das Schiff Einsatzboote aufs Meer schicken. An Deck gibt es auch eine moderne Krankenstation.

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Wolfsburger Rat muss noch zustimmen

Laut „WAZ“ sollen die jeweils 5.000 Euro in den kommenden beiden Jahren aus dem Budget des Integrationsreferats kommen. Allerdings muss der Rat der Stadt Wolfsburg dem Plan noch zustimmen.