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Wolfsburg: Katzen-Drama! Leben hängt an seidenem Faden – „Ich kann kaum atmen“

In Wolfsburg bangen Tierschützer mit einem Kater zusammen um sein Leben. Nach einem Hinweis eilten sie zu Hilfe…

Wolfsburg
© imago images/Shotshop

Unterstützt das Tierheim in eurer Stadt

Da sich Tierheime größtenteils durch Spenden finanzieren, sind sie auf eure Unterstützung angewiesen.

In Wolfsburg kämpft ein Kater um sein Leben! Mitarbeiter der Tierhilfe fiebern mit und versuchen, dem Kleinen so gut zu helfen wie es eben nur geht.

Schaffen sie es, dem Kater das Leben zu retten? Noch ist er nicht über den Berg…

Wolfsburg: Kranker Kater auf Balkon

Gefunden worden sei Kater Kaja auf dem Balkon einer älteren Frau, schreibt die Tierhilfe bei Facebook. Die Wolfsburgerin habe sich dann bei ihnen gemeldet: „Bitte helfen sie: Auf meinem Balkon ist eine fremde kranke Katze, sie ist geschwächt und kann kaum laufen. Bitte holen Sie die Katze ab.“ Der Kater muss sich über eine Außentreppe auf den Balkon gekämpft haben.

Eine Mitarbeiterin machte sich umgehend auf den Weg. Es galt, keine Zeit zu verlieren. Kaja war in einem miserablen Zustand: „Ich kann kaum atmen. Ich bin ausgelaugt. […] Kein Wasser, keine Hilfe. Ich verdurste. Mein Magen ist leer. Man fühlt jeden einzelnen meiner Knochen. Kein Futter, keine Hilfe. Ich verhungere“, beschreibt die Tierhilfe die Situation aus der Sicht des Tieres.

Wolfsburg: Kater-Leben auf der Kippe

Seine Körpertemperatur lag demnach bei nur 35,5 Grad! Er habe ums Überleben gekämpft und sei voller Angst gewesen: „Muss ich so vor aller Augen sterben? Ich habe Angst vor euch. Ich kann euch nicht vertrauen.“ Eine professionelle Einschätzung musste her, um herauszufinden, was für den Kleinen am besten ist. Die große Frage: Wäre es vielleicht besser, ihn einzuschläfern? Etwas Hoffnung hatten die Tierärzte aber noch – und gaben Kaja eine Chance!

Wolfsburg: Kampf geht weiter

Seitdem wird Kaja liebevoll aufgepäppelt. Er sei zwar noch viel zu dünn, aber zeige mehr und mehr Lebenszeichen. Viel fauchen soll er, dafür reicht die Kraft wieder. Sein Leben ist der Tierhilfe zufolge aber immer noch nicht sicher gerettet.

Dieser kleine Kater hat noch mal Glück gehabt…

In den Facebook-Kommentaren fragen sich einige Nutzer, wie er in so einen Zustand geraten konnte. Eine Userin schreibt: „Wie können Menschen da nicht hinsehen? Unvorstellbar, das hätte doch eher jemand sehen müssen. Warum müssen so viele Tiere so leiden. Es kommen einem die Tränen, wenn man das sieht. Hoffentlich wird er gesund und lernt auch noch kennen, wie es ist geliebt zu werden.“ Jemand anderes fragt sich: „Warum hat ihn vorher noch niemand bemerkt? Ein so krankes Tier? Auch, wenn er ein Streuner ist.“


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In dem Facebook-Post rufen die Wolfsburger Tierschützer zum Spenden auf. Wenn du Kaja unterstützen willst, dann kannst du HIER spenden (Paypal).