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VW: Cavallo stellt Prognose für 2022 auf – „weiteres schwieriges Jahr“

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers

Wolfsburg. 

Das Jahr 2021 lässt sich bei VW kaum schönreden. Also abhaken und im nächsten Jahr neu angreifen, oder? So einfach wird das wohl nicht. Immerhin steht der Konzern auch 2022 noch vor großen Problemen.

Wann ist die Halleiterkrise endlich zu Ende? Wird an den Werken zukünftig nur noch in zwei Schichten gearbeitet? Und welche Bedeutung hat die anstehende Betriebsratswahl in der Sache? VW-Betriebsratschefin Daniela Cavallo stellt jedenfalls eine pessimistische Prognose für das nächste Jahr auf.

VW: Cavallo rechnet mit weiterem schwierigen Jahr

Ihre Stimmung zum Jahreswechsel sei gemischt, sagte Cavallo der „Wolfsburger Allgemeinen“. Auf der einen Seite herrsche Erleichterung nach dem versöhnlichen Ergebnis der Planungsrunde. Auf der anderen Seite könne man natürlich nicht beruhigt ins nächste Jahr gehen. Ihr sei bewusst, dass man sich auf ein „weiteres schwieriges Jahr“ einstellen müsse.

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Die Gründe dafür sind offensichtlich. Die Corona-Pandemie scheint auch 2022 noch lange nicht an ihrem Ende zu sein – und sie zieht eine massive Chip-Krise nach sich, die die Automobilindustrie seit Monaten schwer belastet.

Geht es der Nachtschicht bei VW jetzt an den Kragen?

Ein Horror-Jahr prognostiziert Cavallo dabei nicht. Die Erwartungen an die Produktion wurden aber deutlich angepasst. Wollte man letztes Jahr noch über 800.000 Fahrzeuge bauen, plant man im nächsten Jahr mit 570.000.

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Bedeutet das Weniger an Arbeit dabei auch ein Weniger an Schichten? Viele Mitarbeiter befürchten ja gerade, dass die lukrative Nachtschicht im nächsten Jahr wegfallen. Zumindest in Teilen wird das auf die Mitarbeiter wohl zukommen, sagt Cavallo der „Wolfsburger Allgemeinen“. Konkrete Abstimmungen gebe es allerdings noch nicht. (bp)