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VW: Ministerpräsident Weil mit deutlicher Ansage – „wird über den Erfolg von Volkswagen entscheiden“

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers

Salzgitter/Hannover. 

VW

rüstet sich für die Zukunft. Sprich: Eigene Batterie-Fabriken, E-Mobilität, Digitalisierung. So steht beispielsweise das Werk in Salzgitter für die Zukunft. Doch reicht das?

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil Weil appelliert jetzt an VW. Und setzt auf die Unterstützung vom Bund.

VW: Ein Standort reicht nicht mehr

Jedes VW-Werk ist auf bestimmte Bereiche der Automobil-Herstellung spezialisiert. So auch der Standort Salzgitter. Denn dort dreht sich alles um die Entwicklung von E-Auto-Batterien.

Doch jetzt verkündet die niedersächsische Landesregierung, dass es dabei nicht bleiben soll. Eine zweite Fabrik muss her.

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VW-Werke in Deutschland:

  • Braunschweig
  • Chemnitz
  • Dresden
  • Emden
  • Hannover
  • Kassel
  • Osnabrück
  • Salzgitter
  • Wolfsburg
  • Zwickau

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+++VW: Spannung um Trinity-Werk – Wolfsburg hat DIESEN Nachteil+++

Ihre Aufgabe: Fertigung von Batteriezellen für Elektroautos. „Niedersachsen hat hervorragende Standorte für die Produktion von Batterien. Insbesondere an der Küste sind die Bedingungen mit der Windenergie vor Ort kaum zu toppen“, sagte Ministerpräsident Stephan Weil der Deutschen Presse-Agentur. Auch der Landtag in Hannover unterstützt die Errichtung einer zweiten Batteriezellfabrik in Niedersachsen.

Der niedersächsische Regierungschef sitzt selbst im Aufsichtsrat von Volkswagen. Er betonte, dass Salzgitter weiterhin für das Zentrum der Batterieentwicklung des Konzerns stehe. Der zweite Standort müsse demnach im internationalen Vergleich aber auch wirtschaftlich wettbewerbsfähig sein.

„Da ist der Bund gefragt, denn andere Länder in Europa locken mit hohen Subventionen, die die Möglichkeiten des Landes Niedersachsen deutlich überschreiten. Deutschland muss sich fragen, ob es sich leisten kann, dass die wichtigste Komponente am Auto künftig nicht mehr aus Deutschland kommt“, sagte Weil. „Es kann für uns keine Option sein, dass Klimaschutz zu einem Abbau der Industrie führt.“

VW: Neues Werk wurzelt in Niedersachsen

Ein neues VW-Werk steht bereits in Planung. Das wird sich auf die kommende E-Auto-Generation Trinity spezialisieren. Auch Regierungschef Weil freut sich auf die neue Fabrik. „Es zeigt, wie man sich das Auto der Zukunft vorstellen kann: komplett digitalisiert, klimaneutral und angenehm zu fahren.“

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Über den jüngsten Machtpoker zwischen der VW-Führung und dem VW-Betriebsrat sagte Weil, er sei guter Dinge, dass es nach anstrengenden Wochen nun möglich sei, die Energie aller Beteiligten auf gemeinsame Ziele zu richten. „Die personelle Aufstellung steht, und es ist jetzt geklärt, wie es mit Volkswagen weitergehen soll“, sagte er. „Es gibt große Baustellen – die schwierigsten sind die Digitalisierung und Elektrifizierung. Da muss immer noch sehr viel geschehen, diese Themen werden über den Erfolg von Volkswagen in zehn Jahren entscheiden.“

Volkswagen hatte Anfang Dezember eine Personalrochade verkündet. Dadurch solle der Streit mit dem Betriebsrat beigelegt werden. Konzernchef Herbert Diess darf demnach an der Spitze bleiben, erhält jedoch einen anderen Zuschnitt seiner Aufgaben und neue Vorstandskollegen. Mehr dazu liest du >>>hier. (mbe/dpa)

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