Veröffentlicht inVW

VW-Werkstatt erklärt Touran für „tot“ – Auto-Profis kommen zu anderem Schluss: „Was ist denn los bei euch?“

VW-Werkstatt erklärt Touran für „tot“ – Auto-Profis kommen zu anderem Schluss: „Was ist denn los bei euch?“

touran.jpg

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers

VW-Werkstatt erklärt Touran für „tot“ – Auto-Profis kommen zu anderem Schluss: „Was ist denn los bei euch?“

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers

Wolfsburg. 

Benzin in einem Diesel tanken, tut nicht gut. Dem Auto nicht und dem Geldbeutel erst recht nicht. Dieses Prinzip sollte jedem klar sein. Aber ist so ein – sagen wir – VW Touran Diesel wirklich schrottreif, wenn ich an der Zapfsäule mal falsch greife?

Kommt drauf an, sagen die Profis des YouTube-Kanals „Autodoktoren“. Dort hatte sich eine verzweifelte Touran-Besitzerin gemeldet, die ihrem 1.6 Liter Turbo-Diesel einen gehörigen „Super-GAU“ verpasst hat. Die Werkstatt von VW bezeichnete das Fahrzeug jedenfalls als „tot“. War der Touran aber vielleicht doch noch zu retten?

VW Touran Besitzer greift zum falschen Sprit

Tatsächlich ist mit dem falschen Sprit im Auto nicht zu spaßen. Gerade, wenn es sich bei dem Fahrzeug um einen Diesel handelt. Die Profis erklären, dass bei einem Diesel der Treibstoff gleichzeitig als Schmiermittel fungiert. Fährt man jetzt mit Benzin, werden Stellen unter anderem in der Hochdruckpumpe oder den Injektoren davon „glattgespült“. Die Teile reiben aneinander und können kaputt gehen.

——————————-

Das ist VW:

  • Die Volkswagen AG wurde 1937 gegründet
  • Zum Konzern gehören auch die Marken Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini und Porsche
  • 2018 fertigten die Wolfsburger rund 40 Modelle unter dem Namen Volkswagen
  • Im Jahr 2019 waren rund 22 Prozent aller Neuzulassungen Autos von VW

——————————-

Beim Touran der Zuschauerin ist vermeintlich der schlimmste Fall eingetreten. In der VW-Werkstatt habe man ihr gesagt, ihr Fahrzeug sei voller Späne und entsprechend Schrott. Dabei war sie nach eigenen Angaben nur einen Kilometer mit dem falschen Treibstoff gefahren!

Reicht das schon für einen Totalschaden? Die Profis von den „Autodoktoren“ schauen noch einmal genau hin.

+++ Gerüchteküche brodelt! Schickt VW Hunderte Mitarbeiter aus Wolfsburg in ein anderes Werk? +++

VW Touran: Profis suchen Spur der Verwüstung

Sie checken den Wagen auf Herz und Nieren durch. Das Kuriose: Von einer Metall-Span-Explosion, von der offenbar in der VW-Werkstatt die Rede war, finden sie keine Spur. Nur an einigen Stellen stoßen sie auf ein paar wenige Splitter. Also treffen die „Autodoktoren“ einen mutigen Entschluss:

„Was hältst du davon, wenn wir das ganze Zeug abpumpen und gucken, was er macht?“

Gesagt, getan, die Profis machen den Tank wieder picobello sauber und füllen neuen Diesel-Kraftstoff nach. Damit werden anschließend die Leitungen ordentlich durchgespült, bis sich auch sicher nur noch der richtige Treibstoff im Auto befindet.

Dann kommt der Moment der Wahrheit: Springt die Karre an? Die „Autodoktoren“ drehen den Schlüssel. Und zunächst scheint es fast so, als wäre wirklich jede Hoffnung verloren. Aber dann: Völlig überraschend fängt der Motor wieder an zu schnurren!

——————–

Mehr VW-Themen:

——————–

„Es ist unfassbar“, resümieren die Profis ihren ungewöhnlichen Arbeitstag. „Das ist ja kein Hexenwerk, was wir da gemacht haben.“ – „Was ist denn los bei euch, VW?“, fragen die beiden in die Youtube-Kamera. Dort hätte die Frau für die Reparatur mehr als 6.000 Euro hinlegen müssen. „Und das Auto läuft wie eine eins“, so die Profis.

VW-Fahrerin ist extrem erleichtert

Und die VW-Kundin bedankt sich entsprechend: „Wir sind erleichtert und verspüren noch keinen ausreichenden Groll gegenüber unserer bisherigen Werkstatt. Aber aber wir werden sicherlich ein klärendes Gespräch führen. Danke, dass ihr erfolgreich reanimiert habt, nachdem unser Touran für tot erklärt wurde. Danke von der ganzen Familie! (bp)

VW macht Druck – wegen Trinity

Für die Belegschaft von VW dürfte es bald sportlich werden. In der neuen Fabrik soll alles viel schneller gehen als bisher. (Mehr dazu hier)