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VW: Mitarbeiter spenden Mega-Summe! „Ich bin überwältigt“

VW plant Verlagerungsprogramm für Komponenten aus der Ukraine

Der Volkswagen-Konzern plant wegen des Kriegs in der Ukraine "Verlagerungsprogramme" für die Produktion von Komponenten aus dem Land, wie etwa Kabelstränge. Die Produktion in dem Land laufe derzeit in vermindertem Umfang, sagte Konzernchef Herbert Diess in Wolfsburg.

Wolfsburg. 

VW

ist ziemlich stolz auf seine Mitarbeiter. Denn die haben inzwischen mehr als eine Million Euro für die Menschen in der Ukraine gespendet!

„Ich bin überwältigt von der Solidarität“, schreibt etwa Gunnar Kilian, Personalchef bei VW. Gleichzeitig zeigte er sich nach einem Besuch in einem Flüchtlingsheim tief berührt.

VW: Mitarbeiter spenden 1,1 Millionen Euro für Ukraine-Flüchtlinge

Anfang März hatten VW und der Betriebsrat zusammen zu der Spenden-Aktion aufgerufen. Schon nach zwei Tagen waren mehr als 400.000 Euro aus der Belegschaft zusammengekommen. Am Mittwoch waren es 1,1 Millionen Euro! Das Geld wandert an die UNO-Flüchtlingshilfe und soll von dort sinnvoll verteilt werden.

Unterdessen hat VW-Chef Herbert Diess angekündigt, dass alle Vorstandsmitglieder von Volkswagen noch mal jeweils 50.000 Euro spenden werden.

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Gleichzeitig lobt Kilian bei LinkedIn auch all die anderen Hilfsprojekte und -aktionen, die die Marken des Volkswagen Konzerns für die Menschen ins Leben gerufen haben, die vor dem schrecklichen Krieg in der Ukraine fliehen müssen.

VW-Personalchef Kilian besucht Flüchtlingszentrum

Personalchef Kilian hat sich zuletzt auch ein eigenes Bild der Lage gemacht. Er ist gemeinsam mit VW-Einkaufsvorstand Murat Aksel und Skoda-Personalchefin Maren Graef ins tschechische Mlada Boleslav gereist und hat das dortige Flüchtlingszentrum besucht.

Dieser Besuch habe ihn sehr bewegt und sehr betroffen gemacht, so Kilian. „Wir haben Menschen getroffen, die aus Angst um ihr Leben, ihre Heimat aufgeben mussten. Menschen, die hilflos der Gewalt gegenüber stehen, die in ihrem Land ausgebrochen ist. Menschen, die darunter bitter leiden müssen. Dass es so weit gekommen ist, ist eine Katastrophe.“

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Umso dankbarer sei er allen, die jetzt helfen. Als Beispiel nennt Kilian die Mitarbeiter der VW-Tochter Skoda. Sie unterstützten in Mlada Boleslav eine Schule, die binnen kürzester Zeit in einem ehemaligen Hotel eingerichtet wurde.

VW: DIESE Szene berührt Gunnar Kilian

Wie dankbar die geflüchteten Menschen seien, habe sich beim Abschied gezeigt, so Kilian. „Als ein kleines Mädchen auf uns zutrat und uns einen selbstgebackenen Kuchen überreichte. Das hat mich sehr berührt und das werde ich immer mit der Solidarität verbinden, die uns in diesen Wochen des Krieges eint.“ (ck)