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VW: Herbert Diess ganz nah am Krieg – „Ich bin tief beeindruckt“

VW: Herbert Diess ganz nah am Krieg – „Ich bin tief beeindruckt“

VW: Herbert Diess ganz nah am Krieg – „Ich bin tief beeindruckt“

VW: Herbert Diess ganz nah am Krieg – „Ich bin tief beeindruckt“

VW lässt Drohne fliegen: Hier entsteht das Trinity-Werk

Drohnenaufnahme des Baugebietes für die geplante Trinity-Fabrik

Wolfsburg/Korczowa. 

Der dramatische Ukraine-Krieg bewegt die ganze Welt – und auch an Autobauer VW geht die Situation in Europa nicht vorbei.

Herbert Diess hat sich jetzt einen eigenen Eindruck verschaffen wollen und ist an die polnisch-ukrainische Grenze nach Korczowa gefahren. Und der Chef von VW ist nicht nur tief beeindruckt, er will auch helfen.

VW: Herbert Diess ist „tief beeindruckt“

Mehr als 15.000 Mitarbeiter und neun Standorte hat der Konzern in Polen – die Verbundenheit zu dem Nachbarland ist bei Volkswagen groß. Deshalb scheint dem Konzern besonders daran zu liegen, ukrainischen Flüchtlingen an der polnischen Grenze zu helfen. Um besser einschätzen zu können, wo Hilfe gebraucht wird, ist Konzern-Boss Herbert Diess ins knapp 1.000 Kilometer entfernte Korczowa gefahren, wie er auf „LinkedIn“ schreibt.

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Die Chefs von VW (1948 – 2018):

  • Herbert Diess (seit 2018)
  • Matthias Müller (2015 – 2018)
  • Martin Winterkorn (2007 – 2015)
  • Bernd Pischetsrieder (2002 – 2006)
  • Ferdinand Piëch (1993 – 2002)
  • Carl Hahn (1982 – 1992)
  • Toni Schmücker (1975 – 1981)
  • Rudolf Leiding (1971 – 1975)
  • Kurt Lotz (168 – 1971)
  • Heinrich Nordhoff (1948 – 1968)

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„Es war mir sehr wichtig, ein paar Eindrücke aus erster Hand von der Grenze zu bekommen“, schreibt Diess weiter auf der Karriere-Plattform. Fast zwei Millionen Flüchtlinge habe Polen bisher aufgenommen: „Ich bin tief beeindruckt von der Willkommenskultur Polens, die eine große wirtschaftliche und gesellschaftliche Anstrengung unternimmt, damit sich die Ukrainer willkommen und sicher fühlen können“, so Herbert Diess weiter.

SO will VW Ukraine-Flüchtlingen helfen

Mit polnischen Vertretern der Regionalregierung, dem Roten Kreuz und Wirtschaftsverbänden hat sich Herbert Diess an der Grenze getroffen. Die Arbeit der Organisationen vor Ort schätzt Diess sehr: „Beeindruckend, wie die Teams zusammenarbeiten, um den nicht enden wollenden Strom von meist Frauen und Kindern, die vor dem Krieg fliehen, zu bewältigen und Essen, warme Mahlzeiten, Kleidung und Unterkunft zur Verfügung zu stellen.“

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Mehr Themen:

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Der VW-Konzern sicherte jetzt seine Hilfe zu: „Wir haben vereinbart, dass wir weitere Fahrzeuge wie Krankenwagen zur Verfügung stellen werden,“ so Diess weiter. Der Autobauer wolle außerdem die Umleitung der Flüchtlinge mithilfe der verschiedenen Standorte in Europa unterstützen.

+++ Wegen Corona – Produktionsstopp in drei Werken länger als gedacht +++

Und auch die Belegschaft packe mit an: Denn an den Standorten sind „unsere Mitarbeiter darauf vorbereitet und bereit, ihnen beim Aufbau einer Zukunft in Europa zu helfen“, wie Herbert Diess schreibt. (jko)