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VW schwingt den Bau-Hammer – HIER entsteht ein neues Werk

VW mit E-Auto-Offensive - das ist der Plan des Autobauers

Der deutsche Automobilriese Volkswagen setzt immer mehr auf E-Mobilität und treibt seine Pläne für Elektroautos weiter voran. Aktuell baut VW zirka 400.000 E-Autos pro Jahr. Der Autobauer will die Anzahl produzierter vollelektrischer Autos bis 2025 auf 2,7 Millionen pro Jahr erhöhen.

Jetzt ist die Entscheidung fix – VW baut eine neue Fabrik in Spanien. Genauer gesagt in Valencia.

Das Vorhaben in Spanien war grundsätzlich schon bekannt, jetzt hat VW es auch offiziell bestätigt. Mehr als 3.000 Mitarbeiter sollen dort künftig arbeiten.

VW plant DIESES Vorgehen in Spanien

Die europäische Fabrik für Batteriezellen soll etwa 300 Kilometer südwestlich des Hauptsitzes der Tochter Seat in Martorell entstehen. Sie wird nach dem nordschwedischen Skellefteå und dem niedersächsischen Salzgitter der nächste Standort, von dem Europas größte Autogruppe eigene Akkuzellen für E-Fahrzeuge beziehen will – auch, um unabhängiger von den dominanten Lieferanten aus Asien zu werden.

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Die zehn VW-Marken:

  • Volkswagen
  • Volkswagen Nutzfahrzeuge
  • Skoda
  • Seat
  • Cupra
  • Audi
  • Lamborghini
  • Bentley
  • Ducati
  • Porsche

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Das Vorhaben in Spanien war grundsätzlich schon bekannt. VW wollte bis zu einer abschließenden Entscheidung aber noch Förderbedingungen der Politik prüfen. Nun stehe fest, dass man sich beim Gesamtprojekt in Spanien für ein Programm namens „Future Fast Forward“ bewerben werde, hieß es. In dieses sind auch weitere Unternehmen eingebunden. Die Investitionen betragen in der Summe über sieben Milliarden Euro. Die Konzernstandorte Martorell und Pamplona sollen ebenfalls profitieren.

Mehr als 3.000 Mitarbeiter sollen in der neuen VW-Fabrik arbeiten

Insgesamt geht es nicht nur um die Zellen, sondern auch um weitere Teile und Produktionsprozesse rund um die E-Mobilität. Spaniens Regierung werde die zugehörige Ausschreibung Anfang April öffnen.

In Valencia sollen mehr als 3.000 Beschäftigte arbeiten. VW peilt dort eine Batteriezell-Kapazität mit einer elektrischen Energie von 40 Gigawattstunden im Jahr an. Die konkrete Umsetzung hängt noch vom formalen Ergebnis der Bewerbung und einigen Genehmigungen ab.

+++VW: Weiter geht’s! Jetzt muss auch dieses Werk die Bänder stoppen+++

HIER könnte die nächste VW-Fabrik entstehen

Klappt es wie geplant, nimmt das Netz der Zellwerke in Europa langsam Gestalt an. Nach Schweden, wo sich VW an der Firma Northvolt beteiligte, Deutschland und nun voraussichtlich Spanien könnte die vierte Fabrik möglicherweise in Osteuropa entstehen. Das deutete Konzernchef Herbert Diess jüngst an. Es laufe ein Sichtungsverfahren.

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Der VW-Betriebsrat fordert darüber hinaus, mindestens ein weiteres Zellwerk in Deutschland anzusiedeln. Dem Vernehmen nach könnten die niedersächsische Nordseeküste rund um das Fahrzeugwerk Emden oder die Region um die sächsischen Standorte Zwickau, Chemnitz und Dresden Chancen haben. Insgesamt sind in Europa zunächst sechs Zellfabriken von VW geplant. Auch andere Autohersteller bauen eigene Werke dafür auf oder beteiligen sich an milliardenteuren Gemeinschaftsprojekten. (dpa)

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