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VW: Nächste Tochter in der Krise – Tausende Mitarbeiter spüren die Folgen

Wirtschaftsweise: Unabhängigkeit von Russland kostet viel Geld

Verbraucher und Industrie müssen sich nach Einschätzung der Wirtschaftsweisen auf dauerhaft hohe Energiepreise einstellen, wenn sich Deutschland unabhängig von Russland machen will. Die Energiepreise würden strukturell höher bleiben, als sie vor dem Ukraine-Konflikt gewesen seien, sagen die Experten voraus.

  • Ukraine-Krieg trifft nächste VW-Tochter.
  • Mehrwöchiger Produktionsausfall bei MAN-Trucks.
  • Kurzarbeit an deutschen Standorten.

Wolfsburg/München. 

Der Ukraine-Krieg hat harte Konsequenzen für VW.

Besonders arggebeutelt ist eine Tochter von VW – bei ihr müssen die Bänder gleich mehrere Wochen stillstehen!

VW: Kurzarbeit und Produktionsstopp bei MAN

Die Rede ist von VW-Tochter MAN. Der Lastwagen- und Bushersteller aus München ist von einem mehrwöchigen Produktionsausfall betroffen – wegen des Ukraine-Krieges.

Dies bedeute in der Spitze für rund 11.000 Mitarbeiter in Deutschland Kurzarbeit, erklärte MAN. Außerdem sei eine nicht näher benannte Zahl an Mitarbeitern im Ausland betroffen. Weltweit hat die VW-Tochter rund 34.000 Mitarbeiter, 14.000 davon in Deutschland.

VW-Tochter MAN: Probleme auch in Salzgitter

Bereits seit dem 14. März gibt es laut MAN in den Lkw-Werken München und Krakau Stillstand – signifikante Ausfälle gibt es auch im Werk Salzgitter!

Auch an den Standorten Nürnberg und Wittlich läuft es nicht mehr rund.

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Damit drohe „ein mehrwöchiger Ausfall der Lkw-Produktion und eine deutliche Einschränkung der Fertigung im zweiten Quartal“. Die Bus-Produktion sei dagegen „nicht wesentlich beeinträchtigt“.

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Hier stehen die MAN-Werke:

  • Deutschland: München, Nürnberg, Salzgitter
  • Polen: Krakau, Strachowice
  • Russland: St. Petersburg
  • Südafrika: Olifantsfontein, Pinetown
  • Türkei: Ankara

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VW-Tochter MAN: Kabelstränge fehlen

Ursache für den Stillstand ist laut MAN, dass Lieferanten von Kabelsträngen an ihren ukrainischen Standorten nicht oder nur noch stark eingeschränkt produzieren können. Man habe zwar unmittelbar nach Kriegsbeginn begonnen, Zulieferer-Strukturen in anderen Ländern zu „duplizieren“, dies nehme aber mehrere Monate in Anspruch, sagte der MAN-Chef Alexander Vlaskamp.

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Weitere Maßnahmen zur Bewältigung der Krise sind ein umfassender Ausgabenstopp für nicht-geschäftskritische Aktivitäten und ein Einstellungs-Stopp. Auch der Vorstand will in den nächsten drei Monaten auf Teile seines Gehalts verzichten. (dpa/red)

VW-Personalchef Gunnar Kilian hat in dieser Woche einen emotionalen Appell geschrieben. Auch hier ging es um den Putin-Krieg in der Ukraine. (Weiterlesen…)

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