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VW macht Zahlen öffentlich! Es läuft gut – nur in einem Bereich nicht

VW lässt Drohne fliegen: Hier entsteht das Trinity-Werk

Drohnenaufnahme des Baugebietes für die geplante Trinity-Fabrik

Wolfsburg. 

VW

hat seine Zahlen öffentlich gemacht – und insgesamt wird deutlich: Es läuft gut für den Autobauer aktuell.

VW schreibt schwarze Zahlen. Doch ein Sorgenkind bleibt dem Konzern. Worum es geht, erfährst du hier.

VW: Hohe Nachfrage nach E-Autos

132,2 Milliarden Euro Umsatz machte der Wolfsburger Autobauer im ersten Halbjahr 2022. Damit konnte sich um zwei Prozent steigern, wie „Vision Mobility“ schreibt. Um ganze 5,6 Prozent stieg dabei die Rendite – 2021 waren es noch 3,4 Prozent.

Die Steigerung dürfte dabei auch an der E-Offensive des Konzerns liegen: Die Nachfrage nach Elektro-Autos ist hoch. 217.000 Autos hat VW in der ersten Hälfte von 2022 ausgeliefert – und das trotz Chip-Mangel, Corona-Krise und Lockdown in China.

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VW-Tarifbonus von 2012 bis heute:

  • 2022: 3.000 Euro
  • 2021: 2.700 Euro
  • 2020: 4.950 Euro
  • 2019: 4.750 Euro
  • 2018: 4.100 Euro
  • 2017: 2.905 Euro
  • 2016: 3.950 Euro
  • 2015: 5.900 Euro
  • 2014: 6.200 Euro
  • 2013: 7.200 Euro
  • 2012: 7.500 Euro

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„Trotz beispielloser globaler Herausforderungen hat Volkswagen beachtliche finanzielle Robustheit bewiesen. Dabei spiegelt die operative Marge im ersten Halbjahr die starke Produktsubstanz und anteilig höhere Absätze im Premiumbereich wider“, so Finanzvorstand Arno Antlitz.

Dieser Bereich bleibt VWs Sorgenkind

Mit der Tochter Cariad will Volkswagen in den Markt des autonomen Fahrens einsteigen – und eine eigene Software entwickeln. Dafür verantwortlich ist Herbert Diess. Doch ihm werden massive Entwicklungsverzögerungen vorgeworfen.

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Dadurch wären die ID-Modelle verspätet an den Start gegangen und auch bei Porsche, Audi und Bentley hätten die Softwareprobleme für Verzögerungen gesorgt. Ein ausschlaggebender Punkt, weshalb sich der Aufsichtsrat von Herbert Diess getrennt habe.

+++ Neuer Chef schreibt Brief an die Mitarbeiter – eine Sache ist dabei besonders auffällig +++

Die Probleme sollen bei der VW-Tochter noch immer bestehen – so müssten Kunden immer noch wegen Updates zu Händlern fahren, weil diese noch nicht „Over-the-Air“ möglich seien, wie „Vision Mobility“ schreibt. (jko)