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VW: Mehr Geld für Mitarbeiter im Trinity-Werk? Betriebsrat mit klarer Ansage

Gerüchte machten zuletzt die Runde, dass es für Trinity-Mitarbeiter einen eigenen Tarif und damit mehr Geld geben solle. Jetzt spricht der Betriebsrat.

VW Mitarbeiter sitzt am Band
© IMAGO / Kirchner-Media

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Hier entsteht das Trinity-Werk

Die Arbeiten am Trinity-Werk von VW laufen seit mehreren Monaten – in Wolfsburg Warmenau entsteht die sogenannte Giga-Factory des Autobauers.

Gerüchte machten zuletzt die Runde, dass VW-Mitarbeiter im Trinity-Werk nach einem eigenen Tarif bezahlt werden würden. Gibt es also mehr Geld für Mitarbeiter? Der Betriebsrat hat dazu jetzt eine klare Ansage gemacht.

VW: Mehr Geld für Trinity-Mitarbeiter?

Wie die „Braunschweiger Zeitung“ berichtet, kamen in der Vergangenheit immer wieder Gerüchte über einen sogenannten „Trinity-Tarif“ auf. Das sorgte für Diskussionen – und dürfte nicht zuletzt im Wolfsburger Stammwerk für dicke Luft gesorgt haben. Gerade in Anbetracht von „zwei Entgelt-Welten“ am gleichen Standort, wie die Zeitung weiter schreibt.

Doch in der Zeitschrift „Mitbestimmen“ hat sich der Betriebsrat von Volkswagen zu den Gerüchten geäußert – jedenfalls indirekt. Dort sagt Gerado Scarpino aus dem Trinity-Kernteam: „Wir werden sehr genau auf die Einhaltung der Tarifverträge achten!“ Gerüchte um einen eigenen Tarif in der Giga-Factory wären mit der Aussage also erst mal vom Tisch.

Trinity-Werk von VW als Neuanfang

Betriebsrat und Unternehmen wollen beim Trinity-Werk in Warmenau außerdem „aus alten Denkmustern ausbrechen“, wie es weiter in der Mitarbeiter-Zeitschrift heißt. In enger Zusammenarbeit sollen hier Chancen genutzt werden, um „bei null“ anzufangen und Abläufe im Betrieb neuzudenken.


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Die neuen Ideen sollen dann als Modell genutzt werden – und auch im nicht allzu weit entfernten Stammwerk und an anderen Standorten zur Anwendung gebracht werden. Dabei sollen auch Mitarbeiter Verbesserungsvorschläge einbringen können: „Am besten wissen die Kolleginnen und Kollegen vor Ort, was gut läuft und wo Verbesserungsbedarf besteht“, so Fachreferent Henrik Müller-von der Ohe.