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VW: Selfie von Herbert Diess wirft Fragen auf! Was macht der Ex-Boss ausgerechnet HIER?

Ex-VW-Chef Herbert Diess sorgt mit einem Selfie für das ein oder andere Fragezeichen. Dabei ist das Foto absolut legitim, wenn nicht gar aller Ehren wert.

© IMAGO / regios24

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Zum Volkswagen Konzern gehören viele weitere bekannte Automarken. Wir stellen die bekanntesten VW-Töchter vor.

Ex-VW-Chef Herbert Diess ist schon zu Amtszeiten immer mal wieder für eine Überraschung gut gewesen.

Er bretterte mit einem Elektro-Surfbrett über den Mittellandkanal, besuchte die VW-Kultkneipe „Tunnel-Schänke“ – oder schickte ein Grinse-Selfie mit Tesla-Chef Elon Musk um die Welt. Und um ein Selfie geht es auch diesmal…

VW: Ex-Boss Diess geht fremd

Herbert Diess hat bei LinkedIn ein Foto gepostet, dass ihn vor E-Autos zeigt. So weit, so normal. Allerdings sind im Hintergrund keine VW-Modelle zu sehen, sondern Fahrzeuge der Konkurrenz. Diess hat sich in München beim britischen Autobauer „MG“ umgeschaut. Bei LinkedIn schreibt Diess, dass sogar eine Proberunde mit dem neuen MG4 drehen durfte.

Das neueste Elektro-Modell des britischen Autobauers sei das Pendant zum VW ID.3. Allein die Fahrzeugkonzepte seien sehr ähnlich: Hinterradantrieb, Skateboard-Batterie, viel Platz im Innenraum, kompakte Abmessungen – der MG4 sei als reines Elektrofahrzeug konzipiert worden. Zwar überlasse er den detaillierten Vergleich mit dem ID.3 den Testern, so Diess. Aber: „Ich glaube, der MG4 ist ein ernstzunehmender Wettbewerber, sehr preisgünstig angeboten – aber er hat auch noch Potenzial, um an die Gesamteigenschaften eines ID3 heranzukommen, zum Beispiel bei den Fahrerassistenzsystemen.“

Dennoch: Auch VW habe noch viel Potenzial, im weltweiten Wettbewerb weiter nachzulegen. Der Volkswagen Konzern werde etwa auch preislich wieder näher an die Konkurrenz aus China heranrücken. Profitieren würden die Kunden, schreibt Diess bei LinkedIn. Seine Parole: „VW wird noch lange vorne bleiben!“


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Herbert Diess hatte seinen Job als VW-Chef im vergangenen August nach mehr als vier Jahren verloren. Der Konzern soll ihm in den kommenden Jahren dennoch insgesamt bis zu 30 Millionen Euro überweisen – so lange wäre sein Vertrag in Wolfsburg noch gelaufen. Dass der 64-Jährige sich zur Ruhe setzt, gilt als unwahrscheinlich. Diess gilt als extrem umtriebig. Zuletzt hatte es sogar Medienberichte darüber gegeben, dass er seinen „Kumpel“ Elon Musk als Tesla-Chef ablösen könnte. Aber das sind bisher nur wilde Spekulationen.