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VW: Bus-Chaos vor der Schicht! Jetzt äußert sich die WVG zu den Vorwürfen

Geänderte Fahrpläne und ausgefallene Busse sorgten am Brückentag für Verspätungen bei VW-Mitarbeitern. Jetzt meldet sich die WVG zu Wort.

Wolfsburger Bus
© picture alliance/dpa | Hauke-Christian Dittrich

VW und seine Töchter - das sind die Marken

Zum Volkswagen Konzern gehören viele weitere bekannte Automarken. Wir stellen die bekanntesten VW-Töchter vor.

Ein Bus-Chaos trübte am Brückentag bei etlichen VW-Mitarbeitern die Stimmung. Neben VW bekam auch die „Wolfsburger Verkehrs GmbH“ (WVG) in sozialen Medien ihr Fett weg.

Jetzt meldet sich das Wolfsburger Verkehrsunternehmen zu Wort und äußert sich zu den Vorwürfen der VW-Mitarbeiter. Was die Verantwortlichen zu sagen hatten, liest du hier.

Bus-Chaos sorgt für Verspätungen bei VW

Anfang der Woche warteten einige VW-Mitarbeiter vergeblich auf ihren Bus zur Arbeit. Grund für die ausgefallenen Busse war eine Fahrplanänderung der WVG am Brückentag (30. Oktober). Die WVG benachrichtigte die Fahrgäste in einer Pressemitteilung und einem Beitrag in den Sozialen Medien. Diese Info kam aber offenbar nicht überall an.

+++ VW: Chaos vor der Schicht! Hunderte Mitarbeiter kommen zu spät zur Arbeit +++

Viele VW-Mitarbeiter kamen zu spät und fuhren sogar kurzerhand mit dem Taxi zur Arbeit. Die Aufregung war groß. Auf News38-Anfrage weißt die WVG jetzt einen Großteil der Kritik von sich.

WVG nimmt Stellung

In ihrer Stellungnahme schreibt die WVG, dass auch am Brückentag die Möglichkeit bestand, mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln zum VW-Werk zu gelangen. Allerdings dauerte diese Fahrt etwas länger als sonst und unter Umständen kam ein zusätzlicher Stopp am Hauptbahnhof dazu. Nach einer Rückfrage schreibt die WVG, es wurde versucht, den geänderten Fahrplan mit ausreichender Vorlaufzeit für die Fahrgäste und auf allen möglichen Kanälen der WVG zu veröffentlichen.

Aber hätte man die Info nicht etwas früher an die Öffentlichkeit bringen können? Immerhin wurden die WVG-Kunden erst am Freitag (27. Oktober) über die Fahrplan-Änderung in Kenntnis gesetzt. „In vergleichbaren Situationen gab es bei früherer Kommunikation deutliche Kritik, weil der zeitliche Bezug fehle“, erklärt dazu die WVG. Ob eine Kommunikation als zu früh oder zu spät empfunden werde, sei auch „regelmäßig von der persönlichen Wahrnehmung“ abhängig. „Generell versuchen wir aber, den Zeitpunkt der Kommunikation möglichst früh zu wählen und alle möglichen Kanäle auszuschöpfen“, so das Verkehrsunternehmen weiter.

„Volkswagen war informiert“

Die Veröffentlichung der Fahrplanänderung hat sich an vorherige Handhabungen bei Brückentagen orientiert, so die WVG. Weil eine Änderung der Fahrpläne mit einigem Aufwand verbunden ist, ist eine frühzeitige Planung wichtig. „Volkswagen war deutlich vor der letzten Woche über die geplante Fahrweise informiert“, erklärt die WVG. „Wenn dann eine Woche vor dem fraglichen Tag eine andere Entscheidung getroffen wird, reicht der Vorlauf bei allem guten Willen nicht mehr aus, um dies betrieblich umzusetzen.“


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In sozialen Medien wird auch darüber gemunkelt, dass die interne Kommunikationskette bei VW ins Stocken geraten sein könnte. Klar, am Ende ist das Fingerzeigen immer groß. Wo genau der Fehler letztlich lag, lässt sich abschließend wohl nicht klären.