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VW: Brisantes Schreiben erschüttert Mitarbeiter! Jetzt äußert sich der Konzern

Die Angst geht um im VW-Werk Wolfsburg. Wie viele Jobs fallen weg? Der Konzern nimmt Stellung zu einem angeblich internen Schreiben.

© Kai-Uwe Knoth

Das VW-Stammwerk in Wolfsburg – hier schlägt das Herz des Auto-Giganten

Das VW-Werk Wolfsburg ist das Stammwerk der Volkswagen AG und die größte zusammenhängende Autofabrik der Welt. Wir stellen sie Dir in diesem Video vor.

VW erfindet sich neu. Muss sich neu erfinden. Die Transformation des Autobauers führt in der Belegschaft logischerweise zu Verunsicherung. Immer wieder ploppen Meldungen über angebliche Stellen-Streichungen auf.

Auch News38 haben angebliche Schock-Interna erreicht – und die verhießen zunächst nichts Gutes für die Mitarbeiter im Stammwerk Wolfsburg. Was eine Volkswagen-Sprecherin zu den Zahlen und Fakten sagt, liest du hier!

VW in Wolfsburg auf Sparflamme

6.000 Jobs sollen künftig allein in Wolfsburg wegfallen, hieß es. Das wäre fast jeder Zehnte. Das Ganze soll in einem „internen Sparplan bis 2026“ gestanden haben. Genau wie – unter anderem – Abfindungs-Aktionen ab 2024 und die Abschaffung der Nachtschicht am Standort Wolfsburg zu 2025. News38 hat VW damit konfrontiert.

Eine Sprecherin betonte, dass es sich hierbei nicht um einen neuen Sparplan handle, sondern um die allgemein bekannten Ziele von VW, mittelfristig Kosten zu senken. Es gehe hier auch nicht um Kopf-, sondern um Kostenziele. Zahlen könne sie daher auch nicht nennen.

VW will Ruhe am Band

Ganz klar: Volkswagen will seine Belegschaft beruhigen. Es brodelt da aktuell ja heftig. Nicht nur am Band. Auch News38 kennt viele Mitarbeiter-Sorgen. Die VW-Sprecherin bügelt das Ganze erstmal glatt. Na klar, das „Performance Programm“ sei anspruchsvoll, aber auch die Arbeitnehmer-Vertretung sitze mit im Boot.

Das Ziel bleibe weiterhin, die operative Ergebnis-Marge in 2026 auf 6,5 Prozent zu steigern. „Die dafür geplante nachhaltige Performancesteigerung von zehn Milliarden Euro in 2026 soll mit reduzierten Fix- und Fertigungskosten, ressortübergreifenden Leistungssteigerungen sowie optimierten Produkt- und Materialkosten erreicht werden.“ In der Konsequenz würden alle Kosten und Themenbereiche kritisch geprüft.

+++ VW warnt eindringlich vor der AfD – darum ist das ziemlich besonders +++

„Wie in der Transformation bewährt, wird das Unternehmen weiter die Potenziale der Personalentwicklung entlang der demografischen Kurve nutzen. Ein pauschales Abbau-Ziel der Mitarbeiter-Anzahl gibt es bei Volkswagen nicht“, so die Sprecherin zu News38.

VW mit Einstellungsstopp

Fakt ist dann auch: „Bis auf Weiteres wird es bei der Marke Volkswagen zudem keine neuen externen Einstellungen geben. In der höchsten Tarifstufe (Tarif Plus) werden nur Altersabgänge ersetzt.“

Zu den notwendigen Maßnahmen des Performance-Programms stehe VW seit Oktober in Gesprächen mit der Arbeitnehmervertretung. „Wir informieren die Öffentlichkeit, sobald ein gemeinsam verabschiedeter Stand mitzuteilen ist“, hieß es abschließend.


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Ähnlich hatte sich auch VW-Chef Oliver Blume in der „FAZ“ zitieren lassen: Auch er wollte sich nicht darauf festlegen, wie viele Stellen bei Volkswagen wegfallen. „Wir nutzen sozialverträgliche Instrumente wie die demografische Kurve oder Regelungen zur Altersteilzeit“, so Blume.

VW: Klarheit vor Weihnachten

Die Gespräche verliefen gut und konstruktiv. Die Arbeitnehmerseite könne sich eine Betriebsversammlung am 6. Dezember in Wolfsburg zur Vorstellung von Details vorstellen, spätestens kurz vor Weihnachten solle zu einer VW-Managementkonferenz dann Klarheit herrschen, hieß es in der Zeitung.