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VW: Grundwasser verseucht! Giftige „Ewigkeitschemikalie“ im Stammwerk sorgt für Millionen-Schaden

Im Wolfsburger VW-Werk ist im Grundwasser eine giftige „Ewigkeitschemikalie“ entdeckt worden. Der Fund wird Volkswagen Millionen kosten.

© imago images/Jan Huebner

Das VW-Stammwerk in Wolfsburg – hier schlägt das Herz des Auto-Giganten

Das VW-Werk Wolfsburg ist das Stammwerk der Volkswagen AG und die größte zusammenhängende Autofabrik der Welt. Wir stellen sie Dir in diesem Video vor.

Im VW-Stammwerk in Wolfsburg ist das Grundwasser mit der sogenannten „Ewigkeitschemikalie“ verseucht.

Die Chemikalie ist dabei gefährlich für die Gesundheit und ziemlich giftig. VW muss deshalb im kommenden Jahr das Grundwasser aufwendig reinigen lassen – und das soll mehrere Millionen Euro kosten.

VW: Gift auch außerhalb vom Stammwerk gefunden

Wie die „Wolfsburger Allgemeine Zeitung“ (WAZ) schreibt, ist auf dem Werks-Gelände in Wolfsburg eine Chemikalie gefunden worden, die zur Perfluoroctansulfonsäure-Gruppe (PFOS) gehören.

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PFOS wird dabei auch als „Ewigkeitschemikalie“ bezeichnet und ist wohl noch ein giftiges Überbleibsel einer ehemaligen FE-Deponie, die zwischen 1965 und 1985 auf dem Wolfsburger Gelände ansässig war. Zu Verchromung setzte man den Stoff ein.

Regnet es, wird die Chemikalie aus den unversiegelten Gelände-Teilen gelöst – so wandert sie dann ins Grundwasser. Eigentlich seien die restlichen Abfälle in den 1990er Jahren als ungefährlich eingestuft worden. Neue Messtechniken haben jetzt aber gegenteiliges gezeigt.

Chemikalie nicht nur auf dem Werks-Gelände

Dabei befindet sich die giftige Chemikalie nicht nur auf dem Werks-Gelände, sondern auch außerhalb. Die Stadt ist informiert. Doch für Anwohner besteht kein Grund zur Sorge, wie die „WAZ“ weiter schreibt. „Es geht keine unmittelbare Gefahr für den Menschen von dem Fund aus“, erklärte Umweltdezernentin Gisela Lampe der Zeitung.


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Dort, wo die Chemikalie entdeckt wurde, wird kein Trinkwasser gewonnen. Wie die Belastung in Gräben aussieht, steht allerdings noch aus. Umweltschäden schließt die Stadt nicht aus.

Volkswagen plant jetzt mehrere Brunnen zu bohren. Aus unterschiedlichen Tiefen will man dann das Grundwasser nach oben und dann in eine Aufbereitungsanlage pumpen. Die „Ewigkeitschemikalie“ filtert man dann, anschließend soll das Wasser wieder ins Grundwasser fließen. Dann soll die alte Deponie versiegelt werden.