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VW-Markenchef Thomas Schäfer spricht Klartext – „Macht mir große Sorgen“

VW-Betriebsratschefin Daniela Cavallo hat vorgelegt, jetzt zieht Markenchef Thomas Schäfer nach. Seine Botschaft ist deutlich.

© IMAGO/regios24

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Tausende Menschen sind in den letzten Tagen auf die Straße gegangen, um ein deutliches Zeichen gegen Rechts zu setzen. Bei der Demo in Braunschweig am vergangenen Samstag (20. Januar) war auch VW-Betriebsratschefin Daniela Cavallo vor Ort und hat sich im Namen von Volkswagen deutlich positioniert.

Und sie ist nicht die einzige. Auch die VW-Chefetage zeigt klare Kante.

VW: Daniela Cavallo mit deutlichen Worten

Die Worte von Daniela Cavallo am vergangenen Samstag waren deutlich. „Wir halten heute an dem fest, was wir schon immer gezeigt haben bei Volkswagen“, sagte die Betriebsratschefin bei der Anti-AfD-Demo in Braunschweig. „Wir sind eine internationale Gemeinschaft. Wir stehen ein für Solidarität.“ Ihre Botschaft: „Wir lassen uns nicht vertreiben. Alle Menschen, die in Deutschland leben, gehören hier her.“

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Eine deutliche Position, die nun auch die VW-Chefetage einnimmt. Markenchef Thomas Schäfer hat seine Gedanken auf dem Karrierenetzwerk LinkedIn geteilt. „Ich finde es stark, dass in diesen Tagen die demokratische Mehrheit in Deutschland ihre Stimme erhebt und laut und deutlich gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit demonstriert“, schreibt er.

Schäfer: „Macht mir große Sorgen“

Er selbst habe in seinem Berufsleben die Möglichkeit bekommen, in den unterschiedlichsten Ländern zu arbeiten. Etwas, das ihm gezeigt habe, wie sehr Vielfalt, Weltoffenheit und Zusammenarbeit das Leben bereichern.


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„Als Bürger und als jemand, der Verantwortung für ein großes Unternehmen trägt, macht es mir große Sorgen, dass Nationalismus und Protektionismus wachsen“, betont er deshalb. Und hebt sein Statement noch auf die Unternehmensebene: „Volkswagen ist ein internationales, vielfältiges, im besten Sinne buntes Unternehmen.“