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VW: Performance-Programm wird konkret – weniger Zusatz-Kohle für Mitarbeiter

Bisher hatten VW-Mitarbeiter immer die Chance auf sechs freie Tage oder entsprechend mehr Geld obendrauf. Das soll sich jetzt ändern.

© Volkswagen AG

Wolfsburg – das ist die VW-Stadt

Die ganze Welt kennt Wolfsburg - dank VW. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Wolfsburg im Jahr 1302. Gegründet wurde die Stadt 1938 als Sitz des Volkswagen-Werks.

Tausende VW-Mitarbeiter müssen sich womöglich umstellen.

Das von VW geschnürte Sparpaket trifft wohl auch schon bald die Belegschaft. Die Verhandlungen zwischen Volkswagen und dem Betriebsrat laufen. Fix ist noch nichts. Aber natürlich geht es um Geld.

VW spart – auch bei Mitarbeitern?

Klar ist: VW muss heftig sparen. Mit dem „Performance Programm“ hat die Chefetage erste konkrete Beschlüsse festgelegt. Jetzt kommt raus: Auch Tausende Tarifbeschäftigte bei VW könnte es treffen. Bisher konnten sie bis zu sechs zusätzlich freie Tage nehmen – on top. Unter anderem, um sich um Kind und Kegel zu Hause zu kümmern. Im Umkehrschluss hatte Volkswagen denjenigen, die auf diese zusätzlichen Frei-Tage verzichtet haben, bis zu 27,5 Prozent eines Monatsgehalts obendrauf gezahlt.

Freizeit statt Kohle

Das könnte sich jetzt ändern. Statt mehr Geld soll es offenbar „nur noch“ die Möglichkeit der sechs freien Tage geben. Das bestätigten sowohl der Betriebsrat als auch eine VW-Sprecherin auf News38-Anfrage: „Im Rahmen der Performance Programme der VW AG haben die Betriebsparteien ein Eckpunkte-Papier vereinbart“, hieß es vom Konzern. Aktuell fänden Gespräche zur Umsetzung statt.


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Genau das sagte auch ein Betriebsrats-Sprecher auf Anfrage: „Wir haben dazu noch keine Entscheidung. Daher können wir aktuell nur sagen, dass wir mit dem Unternehmen derzeit über die Umsetzung der vereinbarten Eckpunkte zum ‚Performance-Programm‘ sprechen.“