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VW: Beschlossen! Porsche traut sich – und das noch im Herbst

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Endlich Klartext in Sachen Porsche-Börsengang! Die Entscheidung der VW-Tochter ließ lange auf sich warten. Klar, der Ukraine-Krieg und die Energie-Krise spielten den Verantwortlichen bei der Sache nicht unbedingt in die Karten.

Jetzt ist der Börsengang zumindest eines Teils der VW-Tochter beschlossene Sache. Was das bedeutet, erfährst du hier.

VW-Tochter geht an die Börse

Die Porsche AG soll möglichst noch im Herbst an die Börse gehen. Von Ende September oder Anfang Oktober an könnte ein Teil der Papiere der Sportwagen-Tochter am Finanzmarkt platziert werden, wie Volkswagen am späten Montagabend nach Beratungen des Vorstands und Aufsichtsrats mitteilte.

Angestrebt wird eine Notierung in Frankfurt, vollständig umgesetzt sein könnte die Neuemission bis zum Jahresende. Diese Schritte seien „vorbehaltlich der weiteren Kapitalmarkt-Entwicklungen“ geplant, hieß es.

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Die VW-Tochter Porsche traut sich endlich. Noch im Herbst soll der Schritt an die Börse vollzogen werden. (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa | Bernd Weißbrod

VW-Konzern prüft seit Februar den Schritt

Seit dem Februar wurde der Schritt von der Porsche-Dachgesellschaft und dem Wolfsburger Konzern geprüft. Europas größter Autohersteller will so zusätzliche Geldquellen anzapfen, um weitere Investitionen in E-Mobilität und Digitalisierung zu bezahlen. Er erhofft sich darüber hinaus eine Wertsteigerung der ganzen VW-Gruppe.

Die Stuttgarter sind schon länger eine Renditeperle der Mehrmarken-Gruppe. In der Porsche AG ist das operative Geschäft mit Modellen wie dem 911er, Cayenne, Macan, Panamera und Taycan gebündelt. Die von den Familien Porsche und Piëch kontrollierte PSE hält hingegen den größten Teil der Stimmrechte bei Volkswagen.

Hauptversammlung im Dezember

„Im Fall eines erfolgreichen Börsengangs wird die Volkswagen AG für Dezember 2022 eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen“, teilte der Konzern weiter mit. Dabei solle vorgeschlagen werden, „eine Sonderdividende in einem Umfang von 49 Prozent der Brutto-Gesamterlöse aus der Platzierung der Vorzugsaktien und dem Verkauf der Stammaktien an die Aktionäre Anfang 2023 auszuschütten“. Die Porsche SE ergänzte, ihr Vorstand habe mit Zustimmung des eigenen Aufsichtsrats „beschlossen, die Transaktion weiter zu verfolgen und in die nächste Phase der Vorbereitungen einzutreten“.


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