Braunschweig 

Braunschweig: Stadt hat eindringliche Bitte an Park-Besucher – DAS solltest du dort nicht tun

Der Bürgerpark in Braunschweig von oben.
Der Bürgerpark in Braunschweig von oben.
Foto: imago/Susanne Hübner

Braunschweig. Spazierengehen gehört aktuell zum Hobby Nummer eins. Dabei begegnet man nicht nur anderen Spaziergängern, sondern meistens auch dem ein oder anderen gefiederten Freund. Doch dabei ist Vorsicht geboten. Aktuell hat die Stadt Braunschweig eine eindringliche Bitte an Park- und Grünflächenbesucher.

Denn die freilebenden Wasservögel im Prinzenpark, im Bürgerpark oder an den Teichen in Riddagshausen in Braunschweig sollten unter keinen Umständen gefüttert werden!

Braunschweig: Füttern ist lebensbedrohlich für die Vögel

Insbesondere soll am Lünischteich immer wieder zu beobachten sein, dass Besucher Enten, Gänse und Schwäne füttern. Dabei wissen viele womöglich nicht, dass deren Nahrungsbedarf das ganze Jahr durch die Nahrung in den Gewässern und auf den Grünflächen gedeckt ist.

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Vielmehr noch, die Fütterung kann lebensbedrohlich für die Vögel sein.

Bei Facebook teilt die Stadt Braunschweig mit: „Generell gilt, dass die gut gemeinte Fütterung von altem Brot und Gebäck den Vögeln schadet, was vielen Spaziergängerinnen und Spaziergängern sicher nicht bewusst ist. Die Zusammensetzung dieser Nahrung ist nicht artgerecht, oft sind die Backwaren schimmlig und somit auch für die Tiere ungesund.“

Stadt mahnt: „Verlieren oftmals natürliche Scheu“

Zusätzlich kann der Kontakt durch die Fütterung zu einem weiteren Problem führen: „Durch Fütterungen verlieren sie oftmals ihre natürliche Scheu“, teilt die Stadt Braunschweig in dem Facebook-Beitrag mit.

Das hätte schlimme Konsequenzen wie Unfälle im Straßenverkehr oder Verletzungen durch Hunde oder Katzen zur Folge.

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Als weitere Folge sieht die Stadt die Gefährdung des Lebensraumes von anderen Organismen, da die Wasserqualität durch übermäßigen Vogelkot geschädigt wird.

Braunschweiger Spaziergängerin fordert Schilder

Darauf reagieren auch einige Bewohner der Stadt selbst. Eine Frau hat beispielsweise die Bitte, an den besagten Stellen Schilder aufzustellen, welche das Füttern untersagen: „Bitte große Schilder an den jeweiligen Stellen aufstellen.“

Eine andere kritisiert an dieser Stelle auch, dass nicht nur Brot an Enten verfüttert wird: „In dieser Wohlstandsgesellschaft wird aber alles über die Enten entsorgt (Kuchen, Kekse, Chips) und das ist nicht gut.“ Es gilt jedenfalls: Füttern sollte unterlassen werden, aber die Beobachtung aus der Ferne ist weiterhin okay. (pag)