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Braunschweig: SO könnte der neue Rathaus-Look aussehen – doch eine Sache wundert viele

Braunschweig: SO könnte der neue Rathaus-Look aussehen – doch eine Sache wundert viele

Das ist die Löwenstadt Braunschweig

Braunschweig ist von der Einwohnerzahl her die zweitgrößte Stadt Niedersachsens. In der Großstadt im Südosten des Bundeslandes leben knapp 250.000 Menschen. Braunschweig kann auf eine große Historie zurückblicken.

Braunschweig. 

Dass der Braunschweiger Rathaus-Neubau einen neuen Look bekommen soll, steht schon länger fest. Jetzt werden die Pläne konkreter.

Denn der Architektenwettbewerb ist vorbei und die Jury hat einen Sieger-Entwurf ausgewählt. Bei Facebook wird der Entwurf bereits fleißig diskutiert. Viele Braunschweiger treibt dabei vor allem eine Frage um.

Braunschweig: Das ist der Plan für den Rathaus-Neubau

Zwischen altem Rathaus, Schloss Arkaden und dem Schlossplatz ragt das Gebäude empor – und sorgt mit seinem Anblick nicht immer für Begeisterung. Der alte Rathaus-Neubau ist doch etwas in die Jahre gekommen. Deshalb soll er auch saniert werden. Denn auf den circa 10.800 Quadratmetern gebe es energetische, bautechnische und funktionale Defizite.

Um einen passenden Look zu finden, der auch ins Stadtbild passt, hatte die Stadt Braunschweig einen Wettbewerb ausgerufen. Der Siegesentwurf stammt von dem Braunschweiger Büro Gieseler Architekten mit IGH Ingenieurbüro Gieseler. Der Entwurf machte das Rennen, weil er die grundsätzliche Form und Struktur des Gebäudes aufgreifen würde, aber in Gänze für ein ruhigeres Gesamtbild sorge.

Braunschweiger haben nur eine Frage

So könnte es laut Entwurf einen Stadtbalkon geben, direkt über dem ersten Obergeschoss am Langen Hof. Auch eine großzügige Wandelhalle sei angedacht. Auffällig ist, dass die jetzigen Kolonnaden nicht mehr zu erkennen sind auf dem Entwurf. Entfallen diese, müsste sich die Stadt etwas anderes für all die Fußgänger einfallen lassen, die dort täglich unterwegs sind.

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Das ist auch etwas, das vielen Facebook-Nutzern aufgefallen ist:

  • „Soll der Bohlweg autofrei werden oder erkenne nur ich da keine Fahrspur mehr?“
  • „Da ist nur noch ein Radweg und ein riesen Fußweg zu sehen“
  • „Und bei der Gelegenheit entsorgen wir gleich den Autoverkehr, was?“

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Das sagt die Stadt Braunschweig

Die Stadt Braunschweig nennt noch keine konkreten Details dazu, wie es mit dem Verkehr auf dem Bohlweg weitergehen könnte. Nur so viel: „Wie die Fußgängerströme nach dem Entfall der Kolonnaden aufgefangen werden, ist im Weiteren zu klären; sie machen Eingriffe in die jetzige Verkehrsstruktur des Bohlwegs erforderlich.“

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Es bleibt also abzuwarten, was genau sich dort tut. Doch wann genau wird eigentlich was umgesetzt? Erst einmal müssen ein konkreter Zeitplan und ein Maßnahmenplan erarbeitet werden. Da haben auch die Miteigentümer drüber abzustimmen. Stehen Zeit- und Kostenrahmen, werden weitere Vereinbarungen zwischen Stadt und Miteigentümern geschlossen. Und dann kann weiter geplant und tatsächlich auch realisiert werden. (abr)