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Braunschweig: Zugriff nach Monaten! Polizei zieht DIESEN dicken Fisch an Land

Braunschweig: Zugriff nach Monaten! Polizei zieht DIESEN dicken Fisch an Land

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

Braunschweig. 

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat Grund zur Freude! Monatelang verfolgten sie einen richtig dicken Fisch. Am Wochenende konnte sie diesen nun endlich an Land ziehen.

Doch das schaffte sie nur in internationaler Zusammenarbeit. Denn der Mann aus Braunschweig hatte es faustdick hinter den Ohren.

Braunschweig: Mann trug schwere Päckchen bei sich

Ein großer Erfolg für die Staatsanwaltschaft und Kripo. Seit September 2021 ermittelten sie gegen einen 43-Jährigen aus Braunschweig. Der Verdacht: Illegaler Drogenhandel. Die Beamten setzten alles dran, den Mann auf frischer Tat zu ertappen.

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Das ist die Stadt Braunschweig:

  • liegt im Südosten von Niedersachsen
  • ist die zweitgrößte Stadt in dem Bundesland nach Hannover
  • hat 19 Stadtbezirke und 249.406 Einwohner (Stand: Dezember 2019)
  • Oberbürgermeister ist Thorsten Kornblum (SPD)

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Bereits am 21. Dezember hatten sie den ersten Erfolg: Sie nahmen einen Mann fest, der Drogen bei dem 43-jährigen Braunschweiger kaufte. Dieser führte nicht nur 15 Kilogramm Marihuana bei sich, sondern versteckte weitere 50 Kilogramm in einer Garage.

Damit kamen die Ermittler dem verantwortlichen Drogendealer auf die Spur. Doch um den zu erwischen, brauchten sie Hilfe von der polnischen Dienststelle für organisierte Kriminalität in Danzig.

Braunschweig: Betäubende Tomatenkisten entlarven Täter

Am Freitagabend folgte dann der finale Zug: Auf einem Rastplatz in Schleswig-Holstein nahmen die Ermittler den 43-jährigen Braunschweiger auf frischer Tat fest! Er traf sich dort mit einem polnischen Lkw zur Übergabe. Für den Fahrer und einen weiteren Tatbeteiligten endete der Trip ebenfalls auf dem Revier. Bei der Durchsuchung des Sattelzugs fanden die Spezialisten ihre Beweise: In Tomatenkisten waren Drogen im Wert von circa 1,2 Millionen Euro versteckt.

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Mehr aus Braunschweig:

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Polizeipräsident Michael Pientka hebt die gute Zusammenarbeit zwischen der Dienststelle für Organisierte Kriminalität in Danzig und der Zentralen Kriminalinspektion Braunschweig hervor. „Ermittlungsverfahren in der Bekämpfung von international agierenden Strukturen der organisierten Kriminalität können nur in enger, vertrauensvoller Zusammenarbeit auf europäischer Ebene erfolgreich sein“, so Pientka.

„Dieses aktuelle Verfahren ist beispielgebend. Mein besonderer Dank gilt insbesondere unseren muttersprachlichen Ermittlern und der polnischen Polizei, die in diesem dynamischen Tatgeschehen den Zugriff ermöglichten.“ (mbe)