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Braunschweig: Schlinge im Fall Maddie McCann zieht sich zu – „Wir haben neue Fakten“

Maddie McCann: Das ist ihre Familie

Maddie McCann: Das ist ihre Familie

2007 verschwindet die kleine Maddie McCann in Portugal. Für ihre Familie beginnt ein Albtraum.

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Braunschweig. Das schreckliche Verbrechen um Madeleine McCann ist immer noch nicht geklärt. Die Spuren führten die Ermittler zu Christian B. nach Braunschweig. Er gilt nach wie vor als Hauptverdächtiger.

Vor 15 Jahren verschwand das junge Mädchen aus einer portugiesischen Ferienanlage – jetzt gibt es neue Beweise aus Braunschweig, die ihren Mörder endlich überführen könnten.

Braunschweig: Staatsanwalt mit klaren Worten

Es sind klare Worte gegen den inhaftierten Mehrfachstraftäter Christian B.. „Wir sind sicher, dass er der Mörder von Madeleine McCann ist“, so Braunschweigs Staatsanwalt Hans Christian Wolters in einem Interview mit dem portugiesischen Sender CMTV am Dienstagabend.

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Der Fall Maddie McCann:

  • Madeleine Beth McCann, genannt Maddie (3), verschwand am 3. Mai 2007
  • Zuletzt sahen sie ihre Eltern sie in ihrer Ferienwohnung in Portugal
  • Als Maddie McCann verschwand, waren ihre Eltern mit Freunden essen
  • Einziger Hinweis: ein geöffnetes Fenster
  • Nach 14 Monaten stellte die portugiesische Polizei die Ermittlungen zu dem britischen Mädchen ein
  • Ihre Eltern, beide Ärzte, nutzen die Öffentlichkeit für die Suche nach Maddie
  • Bis heute gibt es kein Anzeichen dafür, dass Maddie noch lebt
  • Am 12. Mai 2021 hätte Maddie McCann ihren 18. Geburtstag gefeiert

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Vor Jahren führten die Ermittlungen im Fall „Maddie“ in die Löwenstadt. Seitdem gilt der 45-Jährige Christian B. als Hauptverdächtiger – doch das fehlende Indiz, um ihn endgültig zu überführen, blieb bisher aus.

Braunschweig: Tatverdächtiger ohne Alibi

„Die Ermittlungen laufen und wir haben einige neue Fakten gefunden, einige neue Beweise“, holte Wolters weiter aus. Die Ermittlungen halten aber noch weiter an. Mehr Details gab's nicht. Allerdings deutete der Staatsanwalt an, dass die Fahnder in einem VW-Bus Spuren von Maddie fanden. Der Besitzer sei Christian B. gewesen – aber auch das ist nicht bestätigt.

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Es beweisen aber Telefonaufzeichnungen, dass sich der Verdächtigte zur Tatzeit in der Nähe des Hotelkomplexes in Praia da Luz aufhielt, aus dem das damals dreijährige Mädchen am 3. Mai 2007 spurlos verschwand. Hierzu laufen die Ermittlungen laut Wolters auf Hochtouren. „Christian B. hat kein Alibi“, betont er im Interview mit CMTV.

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Somit zieht sich die Schlinge um den mehrfach verurteilten Braunschweiger immer weiter zu. Zur Zeit sitzt er seine siebenjährige Haftstrafe wegen einer Vergewaltigung an einer 72-jährigen Amerikanerin in Praia da Luz ab. (mbe)