Braunschweig 

Braunschweig: Schwimm- und Freibäder wollen Energie sparen – welche Folgen das für dich hat

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Braunschweig. Die drohende Energiekrise wurde in Braunschweig frühzeitig ernst genommen. Schon vor einigen Monaten haben die Schwimmbäder erste Konsequenzen gezogen.

Doch je länger der Ukraine-Krieg dauert, desto ernster wird auch die Lage in Braunschweig. Deshalb schalten die Schwimm- und Freibäder der Stadt in den Energiesparmodus um.

SO wollen die Freibäder aus Braunschweig Energie sparen

Die Braunschweiger Stadtbad GmbH hat schon im Mai mit dem Energie sparen angefangen, in dem sie knapp zwei Wochen später als üblich in die Freibad-Saison gestartet ist. So mussten die Becken nicht zusätzlich aufgeheizt werden. Im Raffteichbad konnte dadurch der Energieverbrauch sogar um über 90 Prozent reduziert werden, heißt es seitens der Stadt.

Jetzt soll das Einsparen aber weiter gehen. Das Ziel: Bis zum Saisonende werden die Becken der beiden Freibäder nicht zusätzlich aufgeheizt. Das könnte aber zur Folge haben, dass die Saison in diesem Jahr früher endet als sonst. Das richte sich aber ganz nach Wetterlage: Wenn Braunschweig einen warmen Spätsommer bekommt, könne der Betrieb auch noch im September weiterlaufen.

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Im Freibad Waggum gibt's keine Veränderungen, da die Becken ohnehin nicht beheizt werden.

Braunschweig macht Hallenbäder zeitweise dicht

Hallenbad-Freunde haben in Braunschweig zur Zeit schlechte Karten: Das Sportbad Heidberg bleibt die gesamten Sommerferien lang geschlossen, damit die Becken nicht beheizt werden müssen. Gleiches gilt für den BürgerBadePark – mit der Ausnahme, dass es erst nach der Freibadsaison wieder öffnet. Das war allerdings schon vor der Energiekrise geplant, so die Stadtbad GmbH.

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Einzig und allein das Freizeitbad Wasserwelten hat noch regulär geöffnet. Es gibt zwar kleine Energiespar-Maßnahmen, doch die seien für dich als Besucher kaum spürbar.

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Die Stadtbad GmbH tüftelt neue Möglichkeiten aus, um weiterhin Energie zu sparen. Allerdings steht ganz oben auf ihrer Prioritätenliste, dass Kinderschwimmkurse weiterhin unbeeinträchtigt stattfinden können. (mbe)