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Braunschweig: Bibbern im Klassenzimmer? Stadt mit klarer Ansage

Gas und Strom: Mit diesen 5 Tricks sparst du viele Energiekosten

Sorge bei Braunschweiger Eltern! Müssen Schüler in Braunschweig bis November in kalten Klassenzimmern bibbern?

Die Gerüchteküche brodelt – die Info, dass in einer Braunschweiger Schule die Heizungen erst ab dem 1. November angeschaltet werden würden, machte zuletzt im Internet die Runde. Doch was ist dran an den Gerüchten? Die Stadt bezieht jetzt Stellung.

Braunschweig: Müssen Schüler im kalten Klassenzimmer sitzen?

Ganz so weit hergeholt klingt das Gerücht nicht: Angesichts der explodierenden Gas- und Strompreise wird derzeit in jedem Bereich gespart. Sogar ganze Unternehmen müssen dicht machen und können der Energiekrise nicht mehr Stand halten. Im Internet tauchte dann vor einiger Zeit das Gerücht auf: Auch an einer Braunschweiger Schule müsste gespart werden – und deshalb bleiben die Heizungen dort bis zum 1. November kalt. Angeblich habe die Stadt dazu ein Schreiben verschickt.

Doch die hat jetzt klar Stellung bezogen und mitgeteilt: „Die Stadt hat kein solches Schreiben an die Schulen verschickt.“ Auch habe die Heizperiode bereits begonnen – seit Montag (19. September) laufen die Heizungen in Kitas und Grundschulen wieder, weil die herbstlichen Temperaturen es nicht anders zulassen.

Braunschweig Kinder sitzen in der Klasse
Braunschweiger Schüler müssen in diesem Winter in ihrer Klasse nicht frieren, wie die Stadt mitteilt. (Archivbild) Foto: IMAGO / Kirchner-Media

Stadt Braunschweig hatte angekündigt später zu heizen – aber unter einer Bedingung

Was richtig ist: Die Stadt hatte im Sommer angekündigt, die Heizungen statt im Oktober im November einzuschalten, um Energie zu sparen. Doch das Vorhaben war dabei an eine Bedingung geknüpft: Das Wetter müsse mit spielen. Da die Temperaturen doch jetzt schon stark gesunken sind und der Herbst schneller als gedacht kommt, „ist nun allerdings entschieden worden, den Beginn der Heizperiode vielmehr vorzuziehen.“

Zu diesem Thema hatte die Verwaltung am 15. September eine interne Mail geschrieben. Diese ging an die Hausmeister. Die Stadt vermutet nun, dass sie die Gegebenheiten in der Mail vielleicht nicht deutlich genug kommuniziert habe, so dass die Hausmeister die Informationen an die Schulen gegeben hätten, dass generell bis zum 1. November nicht geheizt werden könne.


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Also kein Grund zur Beunruhigung: Schüler werden nicht in dicker Winterjacke dem Unterricht folgen müssen.