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Post in Braunschweig: Schon wieder Warnstreik! Tausende Pakete könnten nicht ankommen

Die Post in Braunschweig streikt erneut! Tausende Pakete und Millionen Briefe könnten am Freitag (20. Januar) liegen bleiben.

© IMAGO / Michael Gstettenbauer

Das ist die Löwenstadt Braunschweig

Braunschweig ist von der Einwohnerzahl her die zweitgrößte Stadt Niedersachsens. In der Großstadt im Südosten des Bundeslandes leben knapp 250.000 Menschen. Braunschweig kann auf eine große Historie zurückblicken.

Wenn du am Freitag (20. Januar) in Braunschweig ein Paket erwartest, gibt es jetzt schlechte Nachrichten für dich! Die Gewerkschaft Verdi hat schon wieder die Post-Mitarbeiter in Braunschweig zu Warnstreiks aufgerufen.

Zuletzt mussten die Braunschweiger am 5. Januar Behinderungen bei der Post hinnehmen. Was die Gewerkschaft fordert und in welchen anderen Städten in Niedersachsen es noch zu Verzögerungen kommen kann, liest du hier.

Post in Braunschweig: Briefe und Pakete bleiben liegen

Nach ersten Arbeitsniederlegungen in Brief- und Paketzentren hat die Gewerkschaft Verdi im Tarifstreit die Zusteller der Post in Niedersachsen und Bremen zu Warnstreiks aufgerufen. Betroffen seien fast alle Orte in den beiden Bundesländern, mit hoher Beteiligung der Zustellerinnen und Zusteller werde gerechnet, sagte ein Gewerkschaftssprecher am Freitag. Hintergrund der Arbeitsniederlegungen sind die stockenden Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 160.000 Beschäftigten der Deutschen Post AG.

In der Nacht zum Freitag waren Warnstreiks in den Brief- und Paketzentren in Braunschweig angelaufen. Aber auch in Celle, Göttingen, Bremen, Oldenburg und Osnabrück kann es zu Verzögerungen kommen. Die Beteiligung sei dabei sehr gut gewesen, sagte der Verdi-Landesfachbereichsleiter Postdienste, Thomas Warner.

Millionen Briefe unbearbeitet – Warnstreik auch bei Post in Braunschweig

Verdi rechnet mit erheblichen Behinderungen in der Brief- und Paketzustellung. Nach Schätzungen der Gewerkschaft wurden in den beiden Bundesländern rund 200.000 Pakete und etwa 2,5 Millionen Briefsendungen nicht bearbeitet.


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Verdi fordert eine Erhöhung der Einkommen um 15 Prozent und eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 200 Euro bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die dritte Verhandlungsrunde soll am 8. und 9. Februar in Düsseldorf stattfinden. (dpa/jko)