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Braunschweig: Projekt Burggasse Geschichte? Jetzt gibt es eine Hiobsbotschaft

Was ist mit der Burggasse in der Braunschweiger Innenstadt los? Seit Monaten tut sich nichts. Jetzt gibt es eine Hiobsbotschaft.

Stillstand in Braunschweigs Innenstadt!
© News38

Braunschweig:

Das ist die Löwenstadt

Viele Braunschweiger fragen sich schon seit längerer Zeit: Was ist mit dem Projekt Burggasse los? Seit Monaten tut sich am Hutfiltern in der Innenstadt nichts. Zusehends verwahrlost die Einkaufspassage.

Jetzt gibt es eine Hiobsbotschaft, die das Ende für den Neubau der Burggasse in Braunschweig bedeuten könnte.

Braunschweig: Investor meldet Insolvenz an

Mehr Gastro, neue Geschäfte, Wohnungen und Büroflächen sollten aus der tristen Passage einen strahlenden Mittelpunkt in der Innenstadt machen. Die Pläne und Bilder der Ingenieursgesellschaft Schüßler-​Plan versprechen viel – doch das Versprechen scheint vorerst zu platzen.

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Wie mehrere Medien berichten, ist der Investor Development Partner aus Düsseldorf insolvent. Die Projektentwickler seien nach eigenen Angaben nicht mehr liquide, wie das „Handelsblatt“ schreibt. „Aufgrund der langen wie auch andauernden kritischen Marktentwicklung sind die Liquiditätsreserven aufgebraucht“, hieß es in einer Mitteilung.

  • Wie du siehst, siehst du nichts: Hier geht seit Jahren nichts mehr...
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Insolvenzverwalter prüfen Projekte

Die beiden Insolvenzverwalter Arndt Geiweitz und Christian Plail kümmern sich jetzt um das Unternehmen, wie es weiter heißt. Die beiden prüfen, welche Projekte noch erfolgsversprechend seien und welche nicht.

„Wir werden – unabhängig von Größe und Prestige – jedes Projekt prüfen und alle tragfähigen Projekte fortführen“, wie Geiwitz gegenüber dem „Immobilienmanager“ erklärte. Projekte, wie der IBM-Campus bei Stuttgart und das Gewerbeprojekt ‚Elements‘ in Berlin würden sicher bleiben.


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Wie es für die Burggasse in Braunschweig aussieht? Fraglich. Letzter Stand war, dass die Türen 2026 eröffnen sollen. News38-Anfragen aus Januar 2023 verströstete der Investor zuletzt. Auch die Stadt bekam von den Düsseldorfern keine konkreten Infos (wir berichteten). Ob sich die Burggasse noch zum „Lost Place“ entwickelt oder ob die Sache nun endlich ins Rollen kommt, bleibt abzuwarten.