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Braunschweig stellt den Strom ab – DIESE Änderungen werden dir sofort auffallen

Das ist die Löwenstadt Braunschweig

Wie schön Braunschweig ist und das die Stadt zu bieten hat, siehst du im Video.

Wenn du demnächst durch Braunschweig ziehst, könnten dir einige Veränderungen auffallen.

Denn wie alle anderen Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen muss und will auch die Stadt Braunschweig Strom sparen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes sichtbar!

Braunschweig: DIESE Änderungen bemerkst du sofort

Was die Stadt unbedingt angehen möchte, ist das Thema Außenbeleuchtung. Städtische Brunnen, Denkmäler und Gebäude sollen zukünftig nachts nicht mehr beleuchtet werden. Die Hoffnung der Stadt: Dass auch das Land und die Kirchen dem Beispiel der Stadt folgen.

Generell abschalten will die Stadt die Brunnen übrigens nicht. Vor allem bei Hitze seien die nämlich ein beliebter Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche und würden für eine Abkühlung sorgen. Allerdings prüft die Stadt, die Laufzeiten zu reduzieren oder möglicherweise einzelne Brunnen abzuschalten.

Braunschweig
Braunschweig will Strom und Gas sparen. Die Änderungen werden dir direkt auffallen. (Archivbild) Foto: IMAGO / Susanne Hübner

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Braunschweig senkt die Temperaturen – worauf du dich einstellen musst

Ein nächster Spar-Aspekt ist die Temperatur in Verwaltungsbüros und Schulen. Grundsätzlich soll sie auf 20 Grad gesenkt werden. Das ist laut Arbeitschutzrichtlinien der geforderte Mindestwert. Sollte es rechtlich möglich sein, will die Stadt die Temperatur auf 19 Grad absenken. In Sporthallen soll die Temperatur auf 15 Grad runtergeregelt werden.

Und wie sieht es auf Fluren, in Treppenhäusern und Foyers aus? Dort soll die Beheizung abgeschaltet werden. Oder zumindest so reduziert werden, dass die Mindesttemperatur von 12 Grad nicht unterschritten wird.


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Apropros Heizen: Die heizfreie Periode soll angepasst werden. Bislang war die auf den Zeitraum 1. April bis 30. September beschränkt. Zukünftig soll sie an die Ferienzeiten angepasst werden, sagt die Stadt. Bedeutet für nächstes Jahr, dass sie ausgeweitet wird auf den 25. März bis zum 30. Oktober.

Die Stadt betont, dass sie mit diesen Maßnahmen dazu beitragen möchte, den europäischen Gasverbrauch um 15 Prozent zu reduzieren. „Eine einzelne Maßnahme mag geringfügig wirken, zum Beispiel ein wenig kürzer zu duschen bei etwas verminderter Temperatur. In der Summe aber können wir alle viel bewirken. Die Energiekrise können wir nur gemeinsam meistern“, betont Braunschweigs Oberbürgermeister Thorsten Kornblum.