Gifhorn 

Helios Klinikum Gifhorn kommt an Grenzen: „Haben vier Stationen geschlossen“

Auf den Intensivstationen wird es immer voller in Deutschland. Auch am Helios Klinikum Gifhorn. (Symbolbild)
Auf den Intensivstationen wird es immer voller in Deutschland. Auch am Helios Klinikum Gifhorn. (Symbolbild)
Foto: dpa

Gifhorn. 69 Menschen liegen derzeit im Helios Klinikum in Gifhorn, die positiv auf Corona getestet worden sind. 17 von ihnen müssen auf der Intensivstation behandelt werden. Das ist der Stand von Montag, 4. Januar.

Vor zwei Tagen waren es noch insgesamt 57 Patienten in Gifhorn. Deswegen kommt das Helios Klinikum nun an seine Grenzen.

Helios Klinik in Gifhorn hat 17 Coronapatienten auf der Intensivstation

Die Lage sei schwierig, aber noch zu bewältigen, heißt es vom Klinikum Gifhorn. Um alle Patienten bestmöglich versorgen zu können, seien bereits zusätzliche Beatmungsgeräte angeschafft worden.

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Die Kurve der Covid-19-Patienten im Klinikum in Gifhorn steigt täglich an. Darum sind schon seit einiger Zeit nicht lebensnotwendige Eingriffe verschoben worden, um die Ärzte und Pfleger zur Betreuung der Corona-Patienten verfügbar zu haben.

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Man stehe im engen Austausch mit anderen Helios Kliniken

„Wir haben vier Stationen geschlossen, um auch personell die Situation bestmöglich zu handhaben“, sagte Regionalsprecher Christian Becker am Samstag gegenüber der „Gifhorner Rundschau“.

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In enger Abstimmung mit anderen Helios-Kliniken arbeite man in Niedersachsen zusammen, um der Corona-Lage Herr zu werden. Das bedeutet auch, dass Patienten verlegt werden in andere Kliniken.

In Wittingen beispielsweise soll das Klinikum komplett Covid-19-frei bleiben, damit genug Kapazitäten für alle Patienten übrig bleibt. (fb)