Gifhorn 

Hund in Gifhorn: Drama am Schlosssee! „Ich war wie gelähmt“

Hund in Gifhorn: Das Gassi gehen mit dem Vierbeiner an einem zugefrorenen See kann gefährlich werden. (Symbolfoto)
Hund in Gifhorn: Das Gassi gehen mit dem Vierbeiner an einem zugefrorenen See kann gefährlich werden. (Symbolfoto)
Foto: imago stock&people gmbh

Gifhorn. Drama am Schlosssee in Gifhorn!

So schön die aktuelle Winterlandschaft für die meisten Menschen auch ist, birgt sie auch Gefahren: Wie für einen Hund in Gifhorn, der plötzlich auf der zugefrorenen Ise einbrach und in Lebensgefahr geriet.

Hund in Gifhorn: Frau geht mit Vierbeiner spazieren, als er plötzlich in Lebensgefahr gerät

Oft ist Elke Kern mit ihrem Hund in Gifhorn am Schlosssee schon Gassi gegangen. Doch am Freitag war alles anders: Die Havaneser-Hündin Emma lief ungeleint umher, war auf auf einmal nicht mehr zu sehen, erzählt Elke der „Aller-Zeitung“.

----------------------------

Das ist die Stadt Gifhorn:

  • Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises im Osten von Niedersachsen
  • hat 42.837 Einwohner (Dezember 2019) und ist 104,87 Quadratkilometer groß
  • wurde erstmals im Jahr 1196 schriftlich erwähnt
  • Bürgermeister ist Matthias Nerlich (CDU)

---------------------------

Als sie ihr Tier wiedersah, war es plötzlich in einer dramatischen Notlage: Die Hündin war in der Ise eingebrochen, paddelte hilflos und verängstigt im kalten Wasser.

„Ich habe immer noch den paddelnden Hund und seinen entsetzten Blick vor Augen“, beschreibt Kern die Situation. „Ich war wie gelähmt“.

+++ Wetter in Niedersachsen: Schneeberge schmelzen – jetzt kommt der Frühling! +++

Hund in Gifhorn in Eis eingebrochen: „Als hätte er den Tod vor Augen“

Doch zum Glück war die Gifhornerin in der Situation nicht alleine: Ein Spaziergänger tauchte auf und handelte ohne zu zögern: Er legte seine Tasche ab, robbte auf allen Vieren aufs Eis zu Hündin Emma, packte sie und schubste die Hündin leicht in Richtung Ufer.

+++ Corona in Niedersachsen: DAS ist die aktuelle Lage! +++

Für Frauchen Elke Kern eine Heldentat: „Das war ja auch für ihn nicht ungefährlich“, so die Frau gegenüber der „Aller-Zeitung“.

Der Retter selbst beschreibt die Lage so: „Ich sah den traurigen Blick des Hundes, als hätte er den Tod vor Augen, und da musste ich nicht lange überlegen.“ Er habe einen Gartenteich und daher Erfahrung damit, wie man sein Gewicht auf Eis, das einbrechen könnte, verlagern kann.„Hauptsache, der Hund ist gesund. Ich würde ja selbst auch hoffen, dass mir jemand in so einer Situation hilft“, zitiert die „Aller-Zeitung“ den Spaziergänger.

-------------------------

Mehr News aus Gifhorn:

--------------------------

Elke und ihre Hündin Emma haben den Schock mittlerweile verdaut – und sollten allen Hundehaltern eine Warnung sein, ihren Hund in Gifhorn – und auch in anderen Gegenden – in der Nähe eines Sees besser angeleint zu lassen. (kv)