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Aldi in Gifhorn brennt bis auf Grundmauern nieder – Schaden in Millionenhöhe

Der Discounter in einem Ortsteil von Gifhorn brennt lichterloh! Der Rauch ist so schlimm, dass die Feuerwehr alle Anwohner warnt.

© Bernd Behrens

Es brennt! Was du tun solltest – und was nicht

Ein Brand in deiner Wohnung oder deinem Haus stellt eine absolute Ausnahmesituation dar. Damit die Situation möglichst glimpflich ausgeht, zeigen wir dir, wie du richtig reagierst.

Heftige Bilder aus Gifhorn!

Der Aldi in der Hamburger Straße in Gamsen (Ortsteil Gifhorn) hat in Flammen gestanden. Was genau passiert ist, liest du hier.

Aldi in Gifhorn brennt bis auf die Grundmauern nieder

Gegen späten Nachmittag ging am Sonntag (11. Juni) der Alarm der Feuerwehr los. Sofort machten sich die Einsatzkräfte auf den Weg in die Hamburger Straße in Gifhorn. Kurz darauf wurde die höchste Alarmstufe ausgelöst.

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Als die Feuerwehr ankam, stand der Discounter Aldi bereits in Flammen. Doch zunächst brannte es lediglich im hinteren Bereich der Warenannahme. Dort standen Kühlgeräte und befand sich zudem das Lager. Innerhalb von acht Minuten erreichte das Feuer jedoch bereits die Eingangstür und brachte den kompletten Bereich zum Einsturz. Von dem Gebäude des Discounters ist kaum noch etwas übrig. Der Aldi konnte nicht gerettet werden. Die Einsatzkräfte bemühten sich, ein Übergreifen der Flammen auf den angrenzenden Netto-Markt zu verhindern.

Der Aldi in Gamsen (Ortsteil von Gifhorn) brennt lichterloh. Foto: Bernd Behrens

Aldi in Gifhorn: Feuerwehr warnt Bevölkerung

Dicke Rauchwolken zogen über die ganze Stadt Gifhorn. Die Feuerwehr hatte wegen der starken Rauchentwicklung eine Warnung über NINA und Katwarn an die ganze Bevölkerung herausgegeben sowie auch auf ihrer Facebook-Seite darauf aufmerksam gemacht.

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Das Dach des Aldis bestand überwiegend aus Holz. Wenn sich feinster Staub und Spinnenweben ansammeln, haben die Flammen leichtes Spiel. Das trockene Wetter tat dann sein Übriges. Die Löschwasserversorgung war nicht einfach obwohl ein Hydrant nur wenige Meter vom Markt entfernt ist. Zur Verstärkung wurde eine weitere Leitung von der Hamburger Straße gelegt und ein Pendelverkehr mit den Tanklöschfahrzeugen eingerichtet, wie unser Reporter berichtete.


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Die Löscharbeiten in Gifhorn dauerten noch bis in die tiefen Abendstunden und waren auch für die Feurewehrleute harte Arbeit, wie Torben Niehs von der Pressestelle der Feuerwehr mitteilte. Nicht nur die Rauchentwicklung machte den Einsatzkräften zu schaffen, sondern auch die extreme Hitze forderten enorme Kraft. Das Feuer und die 30 Grad im Schatten sorgten für eine Dehydrierung mehrere Feuerwehrleute.

Im späteren Verlauf wurde ein Bagger von einer Privatfirma eingesetzt, um Teile des Gebäudes abzutragen, so Niehs. Dies war notwendig, um an die Glutnester im Inneren zu gelangen. Schon jetzt steht fest: Der Brand verursacht einen Schaden in Millionenhöhe.