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Kreis Gifhorn: Kanal-Drama! Hund stürzt ins kalte Wasser – auch sein Herrchen bringt sich in Lebensgefahr

Das hätte auch ganz anders ausgehen können: Erst stürzte ein Hund im Kreis Gifhorn ins Wasser, dann folgte ihm sein Herrchen.

Das hätte auch ganz anders ausgehen können: Erst stürzte im Kreis Gifhorn ins Wasser, dann folgte ihm sein Herrchen.
© imago images/Reichwein

Diese acht Dinge brauchst du, wenn du einen Hund hast

Im Landkreis Gifhorn haben sich dramatische Szenen abgespielt.

Ein Hund ist im Sporthafen Abbesbüttel (Marina) in den Mittellandkanal gefallen – sein Herrchen regierte sofort. Und brachte sich dabei in absolute Lebensgefahr!

Kreis Gifhorn: Erst Hund, dann Herrchen

Laut Feuerwehr wurden die Einsatzkräfte am Samstag (11. November) gegen 18.20 Uhr alarmiert. Rund 40 Kräfte rückten daraufhin aus. „Person im Wasser“, hieß es. Sprecher Torben Niehs sagte, dass sich das Ganze vor Ort dann so darstellte: Ein nicht angeleinter Hund sei an einer Spundwand ins kalte Wasser des Mittellandkanals gefallen. Offenbar reagierte sein Herrchen geistesgegenwärtig – und sprang ebenfalls ins dunkle Wasser. Das Frauchen rief dann die 112.

Zum Glück hatte die Szene an der Marina Abbesbüttel ein Happy End: Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Hund eine etwa eineinhalb Meter hohe Spundwand hochziehen und er konnte sich beim Frauchen erholen. Sein Herrchen kletterte aus eigener Kraft über eine Leiter aus dem Wasser. Der Rettungsdienst kümmerte sich um ihn.


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Von der Feuerwehr hieß es am Abend, dass man einerseits sehr zufrieden sei mit dem Ablauf des Einsatzes. Andererseits appellierte der Sprecher an Hunde-Besitzer, die Vierbeiner doch an die Leine zu nehmen. „Es kann immer wieder passieren, dass die Hunde im eventuell vorhandenen Jagdtrieb ins Wasser gehen und von einer Strömung abgetrieben werden. Gerade in den Abend- und Morgenstunden ist dies für Mensch und Tier meist lebensgefährlich“, so Torben Niehs.