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Harz: Fällt die Ski-Saison ins Wasser? „Die Situation trifft uns hart“

Statt Schnee und frostige Temperaturen gibt es im Harz vor allem eins: Sturm! Am Wurmberg und Co. stehen die Ski-Lifte still.

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So haben sich die Liftbetreiber im Harz die Ski-Saison sicherlich nicht vorgestellt. Denn auf den Pisten geht, gelinde gesagt, nichts. Der Grund: Der Schnee lässt auf sich warten. Nachdem der Dezember in puncto Frost und Schnee so gut vorgelegt hatte, sucht man ihn Anfang Januar vergebens im Harz.

Das ist nicht nur schade für alle Wintersportler, sondern auch besonders bitter für die Betreiber im Harz.

Harz: Bittere Wetter-Bedingungen für Winterfans

Bei der Wurmbergseilbahn hatte man schon damit gerechnet, dass auf den ersten Wintereinbruch nochmal eine Warmfront folgt. Doch an diese Temperaturen und vor allem den Sturm habe niemand gedacht. Am Wochenende rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit Temperaturen zwischen sechs und zehn Grad im Harz. Vor allem auf dem Brocken soll es ungemütlich werden – der DWD erwartet schwere Sturmböen.

Wetterbedingungen, die nicht unbedingt zu einem Ausflug in den Harz einladen – schon gar nicht zum Skifahren. Denn das ist schlichtweg nicht möglich. „Die Situation trifft uns hart“, sagt Petra Blaschnig von der Wurmbergseilbahn. Der Betrieb läuft zur Zeit nicht. Die Mitarbeiter bauen in diesen Tagen ihren Resturlaub ab oder bummeln Überstunden ab, heißt es.

Wurmberg im Harz: Betreiber haben Hoffnung

Man habe täglich die Wettervorhersagen im Blick. Die Hoffnung: Dass vielleicht Ende Januar oder im Februar der Winter sein Comeback im Harz feiert. Für den gesamten Januar sieht es nämlich mau aus. Das hat auch Meteorologe Dominik Jung auf Nachfrage von News38 erklärt. „Mindestens bis Monatsmitte fehlt der Schnee und fehlt der Frost“, sagt der Wetter-Experte. „Ob sich überhaupt noch Winterwetter im Januar einstellen wird, ist fraglich.“


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Eine Prognose, die Skilift-Betreiber sicherlich nicht gerne hören. Doch die Hoffnung bleibt, dass der Winter nochmal zurückkehrt. Und sollte dieses Jahr alles ins Wasser fallen, so hofft man bei der Wurmbergseilbahn auf den kommenden Winter. Denn das Skigeschäft an den Nagel hängen will dort niemand. „Langfristig werden wir am Skigeschäft festhalten in der Hoffnung, dass dieser Winter eine Ausnahme war und der nächste wieder normal wird“, sagt Petra Blaschnig gegenüber News38.