Veröffentlicht inHarz

Harz: „Noch nicht vorüber“! DIESES Szenario bereitet Wald-Experten Sorge

Das Wetter geht auch am Harz nicht spurlos vorbei. Immer wieder trifft es die Wälder auch in Niedersachsen. Experten sind alarmiert.

© IMAGO / Fotostand

Die heftigsten Wetterlagen in Niedersachsen seit 1970

Einen Überblick über die vergangenen Jahre findest du im Video.

Es ist ein Thema, das Wald-Experten schon seit Jahren umtreibt: Die Sturmsaison.

Immer wieder treffen Stürme und Orkane auch den Harz und die Wälder Niedersachsens und hinterlassen teils verheerende Schäden. Auch wenn der Harz am zweiten Januarwochenende von Sturmschäden weitestgehend verschont geblieben ist, ist die Gefahr noch nicht gebannt, betonen die Niedersächsischen Landesforsten.

Harz: Davor warnen Experten

Für das zweite Januarwochenende war mächtig Sturm vorhergesagt, für den Harz war auch die Rede von Sturmböen. Die Sorge ist dann natürlich immer groß, dass solche Wetterbedingungen große Schäden hinterlassen. Und diese Sorge ist nicht unberechtigt, wie die Vergangenheit gezeigt hat.

Sturm Kyrill beispielsweise hatte am 18. Januar 2007 massive Schäden vor allem im Harz hinterlassen. Auf den Tag genau elf Jahre später, um Jahr 2018, zog Orkan Friederike über das Land und richtete ebenfalls massive Schäden an.

„Sturm Friederike bildete vor fünf Jahren den Auftakt einer bisher ungekannten Aneinanderreihung von Witterungsextremen, in deren Folge wir mittlerweile allein im Landeswald 40.000 Hektar Fläche wiederbewalden mussten“, erzählt Klaus Merker, Präsident der Niedersächsischen Landesforsten.


Mehr News:


Zuletzt sorgten die Februarstürme 2022 für Schäden. Auch deshalb gibt es bei den Förstern noch kein Aufatmen. Denn auch wenn man im Januar bisher von massiven Stürmen verschont geblieben sei, sei die Gefahr für die niedersächsischen Wälder und den Harz noch nicht gebannt. Die Förster würden „immer mit Sorge auf solche Wetterlagen Anfang des Jahres“ blicken, sagt Merker. „Und die Sturmsaison ist noch nicht vorüber.“