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Harz: Polizei nimmt Tuning-Szene ins Visier – auch Besucher bekommen es zu spüren

Die Polizei nimmt im Harz die Tuning-Szene ins Visier. Dabei kriegen das auch Urlauber und Besucher zu spüren.

Harz
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Ostern steht vor der Tür – und damit auch der „Carfreitag“. Die Polizei nimmt deshalb wieder die Tuning-Szene ins Visier.

Dabei wollen die Beamten nicht nur den Tunnel an der Rappbodetalsperre sperren. Harz-Urlauber und -Besucher müssen sich im ganzen Landkreis auf Kontrollen einstellen.

Harz: Polizei-Präsenz im ganzen Landkreis

Am Oster-Feiertag Karfreitag pilgern wieder etliche Tuning-Fans in den Harz. Denn mittlerweile hat sich dort der „Carfreitag“ etabliert – Auto-Poser kommen hier in ganz Deutschland zusammen. Beliebter Treffpunkt war bereits in den vergangenen Jahren der Harz.

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Dabei sorgten bis zu 400 Personen mit 70 Autos beispielsweise an der Staumauer und dem Rappbodetal-Tunnel für massiven Verkehrsbehinderungen und Störungen. Daneben sind die Treffen in der Dimension an so einem zentralen Verkehrsknotenpunkt auch gefährlich.

In vier Jahren über 900 Ordnungswidrigkeiten

Den Tunnel mussten die Beamten in den vergangenen Jahren immer wieder räumen. Zwischen den Jahren 2019 und 2023 hat die Polizei allein am „Carfreitag“ 21 Strafverfahren unter anderem wegen verbotener Straßenrennen eingeleitet. Ganze 902 Ordnungswidrigkeiten sammelten sich an. Jetzt greifen die Beamten durch, wie der Landkreis mitteilt. Am gesamten Oster-Wochenende zeigt die Polizei verstärkt Präsenz – und das im gesamten Harz-Kreis.


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Die Verkehrskontrollen sollen die Straßen für Urlauber und Besucher sicher halten. Besonders an der Landstraße 96 ist die Polizei im Einsatz, genau wie an der Rappbodetalsperre. Über die B27 soll es eine Umleitung wegen der Tunnel-Sperrung geben.

Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, muss sich keine Gedanken machen. Der Tunnel ist für sie weiterhin passierbar. Touristische Attraktion bleiben außerdem weiterhin erreichbar.