Helmstedt 

Helmstedt: Mutter läuft Polizisten über den Weg – kurz danach sitzt ihr Kind im Streifenwagen

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

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Helmstedt. Diesen Moment wird ein kleiner Junge aus Helmstedt wohl lange nicht vergessen!

Eigentlich wollte Sarah nur mit ihrem Sohn und ihrem Neffen eine Runde an die frische Luft gehen. Doch der Ausflug nahm eine überraschende Wendung – Dank der Polizei Helmstedt.

Helmstedt: Ausflug nimmt besondere Wendung

Das Wetter war nicht gerade schön. Doch mit der passenden Kleidung lässt es sich bekanntermaßen ja auch bei Wind und Wetter aushalten. Also ging es für Sarah und die beiden Jungs eine Runde durch die Helmstedter Innenstadt.

Sie waren nicht alleine. Auch die Demonstranten liefen beim montäglichen „Spaziergang“ durch die Innenstadt. Begleitet von der Polizei. Wie Sarah im Gespräch mit News38 erzählt, waren die Demonstranten gerade in Richtung Stobenstraße unterwegs, als es zu der besonderen Begegnung kam.

Helmstedter Polizei beschert Kind besonderes Erlebnis

Sie wartete gemeinsam mit den beiden Jungs an der Ecke Telekom, um die „Spaziergänger“ vorbeiziehen zu lassen. Die Polizei fuhr mit Streifenwagen hinterher. Das blieb wohl auch den kleinen Jungs nicht verborgen, die den Beamten ganz aufgeregt zuwinkten. Die Polizei grüßte zurück und machte im Vorbeifahren sogar kurz das Blaulicht an, wie Sarah erzählt. Sehr zur Freude der Kinder!

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Die Stadt Helmstedt:

  • Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises
  • liegt im Osten von Niedersachsen, ist 66,54 Quadratkilometer groß
  • Ende 2019 lebten hier 25.712 Menschen
  • Bürgermeister ist Wittich Schobert (CDU)
  • während der deutschen Teilung befand sich hier an der A2 der wichtigste Grenzübergang
  • Fachwerkhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert

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Doch das sollte noch nicht alles sein. „Auf einmal setzten sie zurück und ich nahm die Kinder beiseite“, erinnert sich die Mutter. Sie habe erst gedacht, dass die Kinder die Beamten vielleicht abgelenkt hätten. Doch das sei nicht der Fall gewesen. Vielmehr hätten sie den Kids eine Freude machen wollen. Und so sei es zu der Einladung gekommen, dass sich doch mal einer von ihnen hinters Steuer setzen könnte.

Helmstedterin gerührt: „Fand das wirklich total lieb“

„Mein Neffe war etwas überrumpelt und sagte nein. Aber mein Sohn ist ein riesiger Polizei- und Feuerwehrfan“, erzählt Sarah weiter. Und zack, saß der kleine Noah hinterm Steuer: „Der Beamte, der noch im Auto saß, sagte noch ganz freundlich: „Du kannst ruhig mal das Lenkrad halten, da passiert nichts“.

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Für die Polizeibeamten war das nur ein kurzer Augenblick, für den Dreijährigen aber wohl ein Moment, den er so schnell nicht mehr vergessen wird: „Ich fand das wirklich total lieb und der Kleine hat sich natürlich gefreut wie ein Schneekönig“. (abr)