Niedersachsen 

First Dates-Kandidatin aus Hannover verrät: DIESE Szenen am Set blieben den Zuschauern verborgen

Kirsten aus Hannover war Kandidatin bei der Vox-Dating-Show „First Dates“ und verrät, was wirklich am Set passiert ist.
Kirsten aus Hannover war Kandidatin bei der Vox-Dating-Show „First Dates“ und verrät, was wirklich am Set passiert ist.
Foto: Privat

Hannover. Bei Vox die große Liebe finden? So hat sich das Kirsten aus Hannover jedenfalls erhofft. Für die Zuschauer sah ihr Date auch eigentlich ganz vielversprechend aus. Doch da hat der Schein offenbar getrügt!

Die lebensfrohe Single-Lady hat News38 verraten, was sich tatsächlich am Set von „First Dates“ abgespielt hat, und warum wir sie vielleicht bald schon wieder auf den Bildschirmen sehen.

„First Dates“-Kandidatin aus Hannover verrät: So war es am Set

Eigentlich hatte Kirsten so „gar keinen Bock“ auf eine Dating-Show im Fernsehen, verrät sie uns im Interview. Sie hätte bis dahin die Sendung nicht einmal gekannt, doch ihre Freundinnen – liebevoll genannt: die „Prosecco-Lerchen“ – hätten sie schließlich überreden können. Eine Erfahrung, die die aufgeweckte Krankenschwester aus Hannover so schnell nicht wieder vergessen wird!

Sie hatte sich hübsch gemacht für ihren Auftritt bei „First Dates“, der Anfang Januar auf Vox ausgestrahlt wurde. Das ist auch Roland Trettl sofort ins Auge gesprungen. „Sehr guter Style“, lobte der Moderator die freudestrahlende Kandidatin im Eingangsbereich des Restaurants. Doch schon da ereigneten sich am Set Dinge, die dem Zuschauer verborgen blieben.

„First Dates“ (Vox): Panne am Set!

Bis dahin sei alles super organisiert gewesen, erzählt Kirsten. Sie wurde in einem schönen Hotel untergebracht und am Morgen mit Chauffeur abgeholt. „Sehr unauffällig“, lacht die inzwischen 54-Jährige über das Auto, das mit seinem großen „First Date“-Schriftzug keine Zweifel offenließ. Am Set angekommen wurde sie herzlich begrüßt und verkabelt. Aber als es dann losgehen sollte, plötzlich das: eine Technikpanne. Kirsten wurde immer aufgeregter, aber dann kam Roland Trettl – ganz tiefenentspannt.

„Der Typ ist der Hammer. Das war echt ein Highlight ihn kennenzulernen“, schwärmt die Hannoveranerin noch heute. Die Panne wurde behoben und Kirsten, die bislang noch akribisch von ihrem Date-Partner ferngehalten wurde, durfte sich nun endlich über die erste Begegnung freuen. Doch die war offenbar sehr ernüchternd, wie Kirsten im Nachhinein eingesteht.

Für ihre Bewerbung für die Vox-Dating-Show habe die damals 52-Jährige etliche Formulare ausfüllen müssen. Sie reichte Video- und Fotomaterial ein und beantwortete zahlreiche Fragen über ihren potenziellen Traumpartner in spe.

„First Dates“: So sieht Kirstens Traumann aus

Demnach wünscht sich Kirsten einen Mann, mindestens 1,85 Meter groß. „Haare und Augen sind mir Wurscht“, sagt sie, aber gepflegt solle er sein. Schlank, athletisch, „einfach eine Erscheinung“. Ob Handwerker, Lehrer oder Bänker – der Beruf? Egal! Hauptsache kein Schnösel und Hauptsache irgendeinen Job. Der Zukünftige dürfe auch gerne fünf Kinder haben, aber dann bitte in einem Alter, dass die schon ihr eigenes Leben führen. „Ich will mit meinen Partner spontan sein können. Ich will nicht erst mit 60 leben, sondern jetzt!“

All diese Kriterien gab sie bei der Bewerbung für „First Dates“ an – mit einer Umkreissuche von 200 Kilometern. Und nun stand er leibhaftig vor ihr, der Außerwählte.

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Das ist „First Dates“:

  • „First Dates – Ein Tisch für zwei“ ist eine Kuppelshow
  • Seit dem 5. März 2018 wird die Sendung bei Vox ausgestrahlt
  • In einet Restaurant-Kulisse lernen sich die Kandidaten bei einem Blind-Date kennen
  • Als Erstes trinken sie einen Drink an der Bar, dann werden sie zu ihrem Tisch geführt, wo sie ein Gericht auswählen und gemeinsam essen
  • Am Ende jeder Folge entscheiden die Teilnehmer, ob sie Interesse an einem zweiten Date hegen
  • Zu Schluss wird der weitere Story-Verlauf der Teilnehmer eingeblendet
  • Der Drehort befindet sich in Köln

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„First Dates“: Kirsten trifft auf Thomas

Thomas, Diplom-Ingenieur aus dem Kreis Gifhorn, hatte sich extra mit einem neuen T-Shirt in Schale geworfen hat. „Calm Down“, stand in großen Lettern auf der Brust.

Bekannte hätten nach dem Ausstrahlen der Sendung zu Kirsten gemeint: „Kirschi, man hat an deinem Blick gesehen – das hier ist ein NoGo!“, verrät sie im Nachhinein und gerät selbst ins Zweifeln. „Ich bin vielleicht ein bisschen eitel, aber ein bisschen enttäuscht war ich schon. Ich habe mich gefragt, was habe ich denn alles angegeben, dass die das so verhauen?“

So ging es mit dem „First-Dates“-Paar nach dem Dreh weiter

Aber trotzdem gab die Krankenschwester dem ganzem eine Chance. Ganz nach dem Motto „The show must go on“, denn im Grunde sei sie für alles offen – vor allem, wenn die Liebe einschlägt wie eine Bombe, beteuert Kirsten. Und schließlich muss sie auch eines zugeben.

„Thomas war ein sehr netter Typ, wir haben uns gut unterhalten“. Am Ende der Folge verabreden sich beide sogar zu einem zweitem Date in der Heimat. Doch was ist dann passiert?

Kein Happy-End für „First-Dates“-Kuppelpaar?

Sie hätten noch zweimal telefoniert und geschrieben, erzählt Kirsten. Nach wenigen Wochen war nach einer Nachricht von Thomas die Sache dann aber klar. Thomas habe wohl jemanden kennengelernt, erzählt die Blondine und gesteht: „Da war ich ganz froh“. Immer noch Single, aber alles andere als entmutigt, schmiedet die Hannoveranerin nun einen Plan!

„Vielleicht bewerbe ich mich noch einmal bei ‚First Dates‘“, überlegt sie. Denn die Sendung sieht sie trotzdem als Chance, ihren Traumpartner zu finden. Aber dieses Mal will sie zwei Dinge unbedingt anders machen!

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Mehr zu „First Dates“:

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Diesmal wird es anders!

„Ich werde keinen Radius angeben!“, so die 54-Jährige. Sie hofft so, die Chance auf einen passenden Treffer zu erhöhen. Und noch eines: „Dieses Mal werde ich ganz ehrlich sein!“ Denn das ist Kirsten in der Sendung ganz klar geworden: „Ich brauche dieses Gefühl, dass beim ersten Blick etwas in der Magengegend passiert. Das Gefühl, der ist interessant“.